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Abstandszahlungen steuerlich geltend machen? Bei einer Wiedervermietung kein Problem

Lesezeit: < 1 Minute Im Vermieteralltag gar nicht so selten: Um einen Mieter schneller aus der Mietwohnung zu bekommen, zahlen Sie ihm als Vermieter Abstandszahlungen. Diese Kosten möchten Sie natürlich steuerlich geltend machen. Ein neues Urteil des Bundesfinanzhofs zeigt Ihnen, wann das möglich ist.

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Abstandszahlungen steuerlich geltend machen? Bei einer Wiedervermietung kein Problem

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Sie können dann die Abstandszahlungen geltend machen, wenn Sie Abstandszahlungen leisten, um die Wohnung im Anschluss an den Auszug des Mieters neu vermieten zu können. Umgekehrt bedeutet dies aber auch: Immer dann, wenn Sie eine Wohnung danach selber nutzen, können Sie die Kosten für die Abschlagszahlungen nicht als Werbungskosten geltend machen (BFH, Az: IX R 38/03).
Tipp: Wenn Sie Abstandszahlungen vereinbaren möchten, dürfen Sie dies nicht als Vereinbarung darüber deklarieren, dass der bisherige Mieter die gemieteten Wohnräume räumt. Eine solche Vereinbarung wäre unwirksam (§ 4a Abs. 1 S.1 Wohnungsvermittlungsgesetz). Vereinbarungen zwischen Ihnen als Vermieter und Ihrem Mieter, die im Rahmen eines Mietaufhebungsvertrages geschlossen werden, sind dagegen wirksam. Dies gilt auch für solche Zahlungen, die Sie dem bisherigen Mieter als Gegenleistung für die Besitzaufgabe zahlen. Schließen Sie also einen schriftlichen Aufhebungsvertrag.

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