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Abmahnung unterliegt nicht dem Gleichbehandlungsgrundsatz

Erteilen Sie einem Mitarbeiter eine Abmahnung, kann dieser die Rechtmäßigkeit der Abmahnung selbstverständlich überprüfen lassen. Die Erfolgsaussichten einer solchen Klage sind jedoch möglicherweise begrenzt.

Abmahnung unterliegt nicht dem Gleichbehandlungsgrundsatz

Bei einer Klage gegen eine Abmahnung gilt nur ein eingeschränkter Prüfungsmaßstab, so die norddeutschen Richter:

– Zum einen werde nicht geprüft, ob die Abmahnung eventuell eine Überreaktion des Arbeitgebers darstellt.

– Zum anderen sei im Abmahnungsrecht kein Raum für den Gleichbehandlungsgrundsatz.

Insbesondere hinsichtlich des 2. Punktes können Sie folgende Lehre aus der Entscheidung für die Abmahnung ziehen: Wenn Sie einem Mitarbeiter wegen eines Fehlverhaltens eine Abmahnung erteilen, müssen Sie einem anderen Beteiligten wegen eines gleichen Fehlverhaltens nicht zwingend auch eine Abmahnung aussprechen.

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