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Abkassiert im Internet – was Sie tun können

Lesezeit: 2 Minuten Sie waren sorgsam, als Sie im Internet-Shop bestellt haben. Sie haben nachgelesen, wer der Verkäufer ist und wo er ist. Eigentlich hatten Sie ein sicheres Gefühl, als Sie auf "Bestellung abschicken" geklickt haben. Doch dann das böse Erwachen: Anscheinend sind Sie einem Betrüger aufgesessen. Jetzt sollten Sie die vier Möglichkeiten kennen, wenn etwas schiefgeht.

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Abkassiert im Internet – was Sie tun können

Abkassiert im Internet – was Sie tun können

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Die Internetseite des Webshops machte einen seriösen Eindruck. Auch die Kundenbewertungen für das Produkt oder den Shop klangen gut. Und auch sonst haben Sie einige der Vorsichtsmaßnehmen aus dem Artikel „Nützliche Tipps für den Internet-Einkauf“ beachtet. Doch nun warten Sie vergebens auf die Ware. Auf Mailanfragen bekommen Sie keine Antwort, Telefonate gehen ins Leere.

Realität ist: der Betrug im Internet boomt. Das kann auch Ihnen passieren, wenn Sie im guten Glauben Bürobedarf, Büroaccessoires oder Kundenpräsente im Internet bestellen. Selbst anerkannte Internetbezahlsysteme bieten keinen 100%igen Schutz. Denn wenn eine mangelhafte Ware oder ein billiger Nachbau geliefert wird, haben Sie zwar etwas für Ihr Geld bekommen, aber nicht auf dem angepriesenen Niveau. Das ist typisch für Betrüger im Internet.

Pech gehabt beim Internet-Einkauf?

Machen wir uns nichts vor: Die besten Tipps bieten keine Gewähr, dass Sie ein sauberes Geschäft abwickeln. Trotz Vorsicht und Beachten aller Punkte können Sie einem gewieften Shopbetrüger auf den Leim gehen.

Jetzt folgen Kurzinformationen, wenn der Internet-Einkauf zum Fiasko wird:

  • Wichtig ist, alles zu dokumentieren. Also Bestätigungsmails etc. aufbewahren und am besten von der Bildschirmseite des Shops einen sogenannten Screenshot erstellen. Dazu drücken Sie gleichzeitig die Tasten Fn+Druck (oben recht auf der Tastatur). Öffnen Sie dann z. B. Word oder PowerPoint und drücken Sie zum Einfügen die Tastenkombination Strg+V. Alternativ fotografieren Sie Ihren Bildschirm mit einer Kamera ab.
  • Bezahlt, aber nicht geliefert? Bei erfolgter Zahlung mit Kreditkarte: Beauftragen Sie Ihr Kreditkarteninstitut, Ihr Geld zurückzubuchen.
  • Bezahlt, aber nicht geliefert? Bei Vorauszahlung über die Hausbank sollten Sie sofort versuchen, das Geld vom Geldinstitut zurückholen zu lassen.
  • Bezahlt und eine Fälschung erhalten? Kontaktieren Sie sofort den Händler und legen Sie Widerruf ein.

Informieren Sie Ihren Vorgesetzten

Wenn Sie einem Betrugsshop aufsitzen, versuchen Sie nicht zu lange, sich alleine „durchzuwurschteln“. Auch falsche Scham ist hier fehl am Platz. Versuchen Sie sich bei Kollegen, über das Internet und vor allem über Verbraucherberatungen und Rechtsanwälte kundig zu machen. Und ganz wichtig: Informieren Sie vor allen Dingen sofort Ihren Vorgesetzten.

Jetzt sind Sie dran – nützliche Internet-Tipps

Bestellt, bezahlt und vielleicht Pech gehabt: Die Mehrzahl der Internetshops ist seriös. Wenn Sie unsicher sind: klicken Sie die Seite lieber weg! Sonst wird das vermeintliche Schnäppchen schnell zum Fiasko.

Gutes Gelingen!

Bildnachweis: sebra / stock.adobe.com

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