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Ab ins 3. Ausbildungsjahr – Was Sie als Ausbilder beachten müssen

Lesezeit: 2 Minuten Auszubildende, die Sie bereits 2 Jahre lang beschäftigen, kennen Sie bestens. Sie gehören nunmehr zum Personalstamm Ihres Unternehmens. Wenn sie demnächst ins 3. Ausbildungsjahr einbiegen, ist der Endspurt eingeleitet. Jetzt brauchen sie erst recht Ihre Unterstützung, denn es geht auf die Prüfung zu.

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Ab ins 3. Ausbildungsjahr – Was Sie als Ausbilder beachten müssen

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Auszubildende, die nur zweieinhalb Jahre lang in der Lehre sind, absolvieren demnächst ihre Abschlussprüfung. Aber auch wer erst im nächsten Sommer fertig ist, bei dem sollten die Weichen bereits Richtung Prüfung gestellt sein. Lediglich wer dreieinhalb Jahre lernt, bei dem bleibt noch etwas Zeit. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Prüfungskandidaten bestens vorbereitet in die entscheidende Phase der Ausbildung gehen. Sollten Defizite offensichtlich sein, dann ist jetzt noch Zeit, dagegen anzusteuern. Betriebsinternen Unterricht, ausbildungsbegleitende Hilfen, zusätzliche Ausbildungszeit ausschließlich für die Prüfungsvorbereitung – all das ist möglich.

Und vor allem vergessen Sie nicht, Ihre Azubis rechtzeitig zur Prüfung anzumelden. Die entsprechenden relevanten Termine entnehmen Sie dem Internetauftritt Ihrer Kammer. Darüber hinaus gewinnt nunmehr der schriftliche Ausbildungsnachweis an Bedeutung. Denn die Kammer wird nun den zur Prüfung zulassen, der seinen schriftlichen Ausbildungsnachweis vollständig und ordentlich geführt hat. Nehmen Sie die Ausbildungsnachweise Ihrer ältesten Azubis daher beim nächsten Mal unter diesem Blickwinkel etwas genauer unter die Lupe.

Perspektive in Aussicht stellen – Fachkraft halten

In Zeiten des Fachkräftemangels wollen nahezu alle Ausbildungsbetriebe ihre erfolgreichen Azubis nach der Ausbildung halten. Es geht mittlerweile viel weniger um die Frage, wer übernommen wird, sondern vielmehr darum, wie verhindert werden kann, dass der Azubi abspringt. Aber welche Gründe sollte er haben, das Ausbildungsunternehmen zu verlassen? Wenn er vorhat, noch zu studieren oder schlicht den Wohnort zu wechseln, haben Sie schlechte Karten, ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Häufig kommt es allerdings vor, dass andere Betriebe – die möglicherweise nicht ausbilden – die Früchte der Arbeit der ausbildenden Unternehmen ernten und erfolgreiche Azubis abwerben. Das sollten Sie unbedingt verhindern.

Daher sollten Sie das letzte Ausbildungsjahr auch dazu nutzen, Ihren Absolventen eine Perspektive im Unternehmen frühzeitig anzubieten. Denn wer glaubt, mit guter Perspektive und langfristig im Ausbildungsunternehmen bleiben zu können, dessen Sicherheitsbedürfnis, das jeder Mensch hat, können Sie stillen. Solche Auszubildende sind weitaus weniger anfällig, von der Konkurrenz abgeworben zu werden. Beachten Sie allerdings, dass Sie zwar mündlich Perspektiven in Aussicht stellen, einen Vertrag über eine Weiterbeschäftigung aber erst ein halbes Jahr vor Ausbildungsende abschließen können.

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