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9 Social-Media-Tipps, die Sie ignorieren sollten

Im Internet können tausende Tipps gefunden werden, welche Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Social Media Strategie helfen sollen. Darunter finden sich viele nützliche Hinweise, aber auch genauso viele schlechte Ratschläge, die Ihrem Social Media Marketing eher schaden. Welche Tipps, von den sogenannten Social Media Experten Sie getrost ignorieren können zeigt Ihnen dieser Beitrag.

In einem früheren Artikel haben wir bereits beschrieben, wie eine Social Media Strategie richtig geplant wird. Um dieses Thema einmal umzukehren, gibt Ihnen dieser Beitrag 9 Tipps, die Sie nicht befolgen sollten.

1. Sie müssen in allen Netzwerken aktiv sein

Versuchen Sie nicht auf allen Hochzeiten zu tanzen. Besonders wenn Zeit und Ressourcen begrenzt sind, dann sollten die Social Media Seiten ausgewählt werden, auf denen sich Ihre Zielgruppe hauptsächlich aufhält. Nach einigen Experimenten werden Sie die sozialen Netzwerke finden, die für Ihr Unternehmen den größten Erfolg versprechen.

2. Konzentrieren Sie sich auf eine einzige Plattform

Auch dies ist nicht der richtige Weg. Auch wenn Sie sich auf bestimmte soziale Netzwerke konzentrieren sollten, muss die Präsenz auf Social Media Seiten verteilt werden. Wenn der Fokus beispielsweise einzig und allein auf Facebook gelegt wird, entsteht eine hohe Abhängigkeit, die Risiken mit sich bringt.

3. E-Mail spielt keine Rolle mehr

Bei dem ganzen Hype um Social Media wird die E-Mail oft für tot erklärt. Das ist natürlich nicht wahr, da E-Mail immer noch das am häufigsten genutzte Medium zur Kommunikation im Internet ist. Sehen Sie Social Media als eine Ergänzung für Ihren Marketing-Mix, nicht aber als Ersatz für die E-Mail.

4. Automatisieren Sie alle Updates für soziale Netzwerke

Auch wenn es theoretisch möglich ist, neue Posts für alle sozialen Netzwerke automatisch zu generieren und im Voraus zu planen, schadet dies Ihrem Ruf. Leser (und auch soziale Netzwerke) merken schnell, wann es sich um automatische Updates handelt und diskreditieren dies.

5. Senden Sie eine automatische Direktnachricht zu neuen Twitter-Anhängern

Von den meisten Nutzern werden die Nachrichten auf Twitter mittlerweile als Spam empfunden. Kaum jemand liest den Inhalt, schlimmer noch, es hinterlässt nur einen schlechten Eindruck vom Versender der Nachricht.

6. Sie können Social Media outsourcen

Social Media Marketing wird genutzt, um mit Ihrer Zielgruppe zu kommunizieren und Beziehungen aufzubauen bzw. zu festigen. Dabei handelt es sich um eine absolut persönliche Angelegenheit, die nicht von einem fremden Anbieter oder einem neu eingestellten Praktikanten erledigt werden sollte.

7. Social Media ist komplett kostenlos

Auch wenn die Nutzung der meisten sozialen Netzwerke kein Geld kostet, sind die Aktivitäten mit Investitionen verbunden. Die Ausgaben, wie Personalkosten, benötigte Software oder Training für Mitarbeiter, sollten unbedingt gemessen und ins Verhältnis mit dem Nutzen von Social Media gesetzt werden.

8. Social Media kann nicht gemessen werden

Alle Aktivitäten eines Unternehmens sollten und können gemessen werden. Auch wenn Social Media viele immaterielle Werte schafft, verursacht es Kosten und Einnahmen. Basierend auf den Zielen sollten Kennzahlen gewählt werden, die Sie dann kontinuierlich messen und analysieren.

9. Beschränken Sie sich auf unternehmensbezogene Updates

Auch wenn die Posts im Kontext Ihres Unternehmens stehen sollten, lässt Sie ein persönlicher Touch menschlicher aussehen. Es ist vollkommen zulässig ausgewählte interne Geschichten, wie Fotos der letzten Weihnachtsfeier, zu veröffentlichen. Das stellt Sie auf eine Stufe mit Ihren Fans und Followern und stärkt die Beziehung.

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Sebastian Kühn