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7 Tipps für die Hochzeitseinladung

Lesezeit: 3 Minuten Mit der Einladung zu Ihrer Hochzeit fällt für Ihre Gäste der Startschuss. Jetzt ist es hoch offiziell und der Termin steht fest. Bei Ihren Gästen hinterlassen Sie mit Ihrer Einladung den ersten, sehr wichtigen Eindruck. Versenden Sie daher nicht nur nüchterne Daten im Sinne von „Wer, Was, Wann und Wo“, sondern nutzen Sie die Gelegenheit und zeigen Ihren Gästen schon jetzt, wie besonders gerade Ihre Hochzeitsfeier werden wird.

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7 Tipps für die Hochzeitseinladung

7 Tipps für die Hochzeitseinladung

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Wenn Sie einen bestimmten Stil bevorzugen oder sogar eine Mottofeier im Sinn haben, ist die Hochzeitseinladung dafür eine Art Schlüsselloch, durch das die Gäste schon einmal hindurchschauen dürfen. Dabei sind Ihrer Fantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt, oder doch? Nun, es gibt ein paar Details zu beachten:

1. Das Design

Noch bevor das erste Wort gelesen wird, fällt das Design der Karte auf. Welche Art von Karte ist es? Hier gibt es so viele Möglichkeiten – von der einfachen Klappkarte bis hin zum Büchlein mit Registerkarten für jede Rubrik oder ein origineller Foto-Leporello – alles ist machbar. Allerdings sollte das Design zum Stil des Festes passen und diesen am besten schon jetzt widerspiegeln oder zumindest andeuten. Selbstverständlich muss das Design auch zum Brautpaar passen. Wenn sich zum Beispiel das Brautpaar eine Biker-Hochzeit vorstellt, wäre eine romantische Karte mit rosa Herzen, umrahmt von weißer Spitze, sicher nicht das richtige Design. In dem Beispiel wäre dann eine endlose Straße mit Meilensteinen, auf denen die wichtigen Daten untergebracht sind, passender.

2. Die Gestaltung

Bei der Gestaltung der Einladung geht es um Schriftarten, Fotos, Farben, Rahmen und dergleichen. Es ist durchaus möglich, verschiedene Schriftarten zu kombinieren, jedoch sollten maximal drei unterschiedliche Schriftstile verwendet werden und diese müssen unbedingt miteinander harmonieren. Achten Sie auch darauf, die Schriftgröße nicht zu klein zu wählen, gerade ältere Verwandte und Freunde werden es Ihnen danken. Beachten Sie auch die Menge an Text pro Seite. Weniger ist hier mehr! Wenn Sie Fotos integrieren, müssen Sie darauf achten, dass die Fotos in sehr guter Druckqualität vorliegen. Ein lustiger Handy-Schnappschuss ist hier nicht zu empfehlen.

3. Der Text

Die wichtigsten Informationen so prägnant wie möglich: Wer, Was, Wann und Wo! Das sollten Ihre Gäste sofort finden und nicht mühsam aus einem epischen Text heraussuchen müssen. Viele binden ein Zitat oder einen passenden Spruch ein. Dabei sollten Sie jedoch nicht einfach nur des Zitates willen ein Zitat anbringen, sondern bestenfalls gibt es einen persönlichen Bezug zu gerade diesem Spruch oder Sie wandeln das Zitat etwas ab und passen es somit ganz individuell an. Überprüfen Sie, ob der Spruch zum Stil Ihrer Hochzeitsfeier und zu Ihnen persönlich passt.

4. Interaktivität von den Gästen erwünscht?

Die Rückseite einer Klappkarte wird gerne dazu verwendet, um die Gäste daran zu erinnern, dass sie nun aktiv werden müssen. Bis wann erwarten Sie Zu- oder Absagen? Bis wann steht eine Hotelreservierung? Gibt es eine Straßenkarte mit Wegmarkierung, weil die Trauung und die Feier an unterschiedlichen Orten stattfinden? Gibt es einen Shuttleservice oder Kinderbetreuung für die Gäste? Wünschen Sie eine bestimmte Kleiderordnung? Oder möchten Sie Ihren Gästen Tipps für mögliche Geschenke mit auf den Weg geben?

All das sind wichtige Informationen, die nicht fehlen dürfen. Für den besseren Überblick ist es empfehlenswert, diese Zusatzinformationen von den Kerninformationen (Wer, Was, Wann und Wo) zu trennen, also wenn möglich nicht zusammen auf derselben Seite im Fließtext unterbringen, sondern auf unterschiedlichen Seiten oder zumindest optisch eindeutig getrennt durch Rahmen oder andere Designelemente.

5. Das Porto

Bevor Sie sich kreativ austoben, sollten Sie bedenken, dass Sonderformate wie Quadrate oder längere Rechtecke oder kleine Büchlein, die schwerer sind als eine Standard-Klappkarte oder auch farbige oder besonders bunte Umschläge extra Portokosten verursachen. Rechnen Sie vorher schon einmal durch, mit welchen Mehrkosten Ihr spezielles Kartendesign zu Buche schlägt, damit Sie deswegen hinterher nicht am Brautkleid oder Catering sparen müssen.

6. Der Versende-Termin

Mindestens 6 Monate vor Ihrem Hochzeitsdatum sollten Ihre Einladungen versendet werden, es sei denn, Sie haben vorher schon Save-the-Date-Karten versendet, dann reichen zum Verschicken für die Hochzeitseinladungen auch 12-6 Wochen vor dem Termin aus.

7. Der letzte Schliff

Als besondere Wertschätzung empfinden es Ihre Gäste, wenn Sie die Ansprache (also: Lieber Thomas! Liebe Christine!) und auch Ihre Unterschrift per Hand schreiben und nicht ebenfalls drucken lassen. Mit individuell gestalteten Briefmarken, passenden Adress- und Absender-Etiketten oder persönlichen Aufklebern mit den Brautpaar-Initialen zum Verschließen des Umschlags können Sie Ihrer Liebe zum Detail nachgehen und der Einladung den letzten Schliff und Ihre ganz persönliche Note verleihen.

Bildnachweis: yakimenkoanton / stock.adobe.com

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