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6 Tipps, damit Marktforschung nicht zum Zahlenfriedhof wird

Lesezeit: 2 Minuten Um Kundenbedürfnisse zu erkennen und Stärken sowie Schwächen des eigenen Unternehmens ermitteln zu können, bedarf es fundierter Daten, die im Rahmen der Marktforschung erhoben werden. Oftmals landen in der Praxis die mühsam erhobenen Daten jedoch auf dem Datenfriedhof.

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6 Tipps, damit Marktforschung nicht zum Zahlenfriedhof wird

6 Tipps, damit Marktforschung nicht zum Zahlenfriedhof wird

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Marktforschung sollte systematisch und geplant erfolgen.

Messen Sie nicht des Messens wegen! Je besser Kundenbedürfnisse und das Marktgeschehen erkannt und verstanden werden, umso sicherer lassen sich die Marktchancen und Marktrisiken abschätzen, die Marketingziele definieren und die zur Realisierung erforderlichen Maßnahmen ableiten. Marktforschung sollte also aus diesem Grund – und auch mit diesem Ziel – betrieben werden.

Die folgenden 6 Tipps sollen helfen, Ihre Daten gezielt zu sammeln, richtig zu interpretieren und in Handlungen umzusetzen:

1. Ziele setzen!

Klären Sie vorab, was Sie mit der Marktforschung grundsätzlich erreichen wollen. Welche Entscheidungen sollen auf Basis der Daten konkret getroffen werden?

2. Festlegen, was Sie wissen möchten.

Um keine unnützen Daten in Ihrer Marktforschung zu erheben, muss das Entscheidungsproblem vorab identifiziert und der entsprechende Informationsbedarf konkret abgeleitet werden.

3. Bestimmen, woher die Daten kommen sollen.

Möglichkeiten der Datenerhebung gibt es viele. Prüfen Sie genau, welche für Sie sinnvoll ist. Sparen Sie an dieser Stelle nicht am falschen Ende und vertrauen auf unseriöse oder irrelevante Daten, nur weil sie gratis sind.

4. Erhobene Daten zur Auswertung aufbereiten!

Die Zielstellung Ihrer Marktforschung sollte bei der Aufbereitung der Daten immer im Auge behalten werden.

5. Daten Interpretieren und Entscheidungen ableiten.

Was bedeuten die Ergebnisse für Ihr Entscheidungsproblem? Welche Anpassungen Ihrer Strategien müssen eventuell auf Basis der Erkenntnisse vorgenommen werden? Seien Sie hier so konkret wie möglich und setzen Ziele, definieren Verantwortlichkeiten und legen Zeitschienen fest.

6. Kontinuierlich und systematisch analysieren.

Markt, Kundeneindrücke und –Bedürfnisse ändern sich. Um das Marketing diesen wechselnden Rahmenbedingungen anzupassen, sollten Analysen nicht einmalig und spontan, sondern regelmäßig durchgeführt werden.

Es gilt: Ziel und Zweck der Marktforschung bestimmen das Vorgehen! Bevor Daten gesammelt werden, muss geklärt sein, welche Informationen für das Unternehmen bedeutsam und für strategische Entscheidungen dienlich sind. Andernfalls werden mit großem Aufwand irrelevante Daten gesammelt. Wer genau weiß, was er will, setzt seine Ressourcen zielgerichtet und gewinnbringend ein.

Tipp: Im Artikel „Marktforschung: Betriebsexterne Quellen für die Sekundärerhebung nutzen“ finden Sie Beispiele firmenexterner Quellen für Ihre Sekundärforschung.

Bildnachweis: customdesigner / stock.adobe.com

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