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6 Möglichkeiten Ihre Webseite aus Google zu löschen oder zu sperren

Lesezeit: 2 Minuten Normalerweise suchen Webmaster nach Möglichkeiten, die eigene Webseite bekannter zu machen und bei Google auf bessere Positionen zu bringen. Aber welche Mittel und Wege gibt es, eine Webseite aus Google löschen zu lassen oder um Inhalte sperren zu können?

2 min Lesezeit

6 Möglichkeiten Ihre Webseite aus Google zu löschen oder zu sperren

Lesezeit: 2 Minuten

Diese 6 Möglichkeiten können Webmaster nutzen.

  1. robots.txt Datei
  2. HTTP-Header
  3. Personenbezogene Daten
  4. Abruf-Filter
  5. Webmaster-Tools
  6. Robots Meta-Tags

1. Inhalte sperren: mit der robots.txt Datei

Die robots.txt ist eine Textdatei, welche von den Crawlern (Bots) der Suchmaschinen ausgelesen wird. Bereits seit dem Jahr 1994 können Webmaster die robots.txt nutzen, um einzelne Inhalte einer Webseite aus dem Index von Google und Co zu entfernen. Die Datei liegt immer im Rootverzeichnis und wird von den Crawlern zuerst aufgerufen.

Eine Seite aus Google löschen zu lassen ist damit effektiv möglich, indem die Inhalte einfach lang genug gesperrt werden, bis sie nicht mehr im Index auftauchen. Inhalte sperren ist ebenfalls für eine ganze Webseite möglich, aber auch für ausgewählte Unterseiten. Ebenso lassen sich Bots/Crawler separat sperren.

2. Inhalte via dem HTTP-Header sperren

Über den HTTP-Header können Sie ebenfalls Inhalte sperren lassen. Die Vorgehensweise ist die gleiche wie bei der robots.txt, dafür ist es wesentlich umständlicher und bietet in der Praxis keine Vorteile. Möglich ist es dennoch, falls Webmaster eine sekundäre Option zur robots.txt möchten oder diese aus unerfindlichen Gründen nicht nutzen.

3. Entfernung von Inhalten aufgrund personenbezogener Daten

Ebenfalls seltener, aber durchaus möglich, ist der direkte Kontakt zu Google. Das Google-Team löscht mitunter eine Webseite oder bestimmte Inhalte, wenn sie personenbezogene Daten enthalten. Wenn Sie also beispielsweise Ihre Webseite verkauft haben und der neue Admin einige persönliche Seiten von Ihnen nicht löscht, können Sie sich direkt an Google wenden und die Inhalte sperren lassen.

Unterseiten so aus Google löschen ist durchaus möglich, bringt aber meist eine längere Wartezeit mit sich. Neben den personenbezogenen Daten können auch andere Gründe genutzt werden, beispielsweise Urheberrechtsverletzungen – seine eigene Webseite anzuzeigen, um so Daten zu entfernen, ist aber nicht zwingend die effizienteste Variante.

4. Website aus Google löschen: Abruf-Filter bei den Webmaster Tools für mehr Transparenz nutzen

Webmaster einer Seite erhalten nach vorheriger Bestätigung weitere Optionen zum Crawling der Inhalte, die über die "Google Webmaster Tools" bereitgestellt werden. Die Funktion "Abruf wie durch Google" sperrt zwar nicht direkt Seiten, dafür können Webmaster aber überprüfen, ob einzelne Inhalte auch tatsächlich gesperrt sind. Die Website wird dann genauso angezeigt, wie Google sie sieht und später einmal listet.

5. Inhalte sperren lassen und mit den Webmaster Tools gegenprüfen

Haben Sie Ihre Seite oder Unterseiten aus Google löschen lassen, können Sie das Ergebnis online nachverfolgen. Das geht über die "blockierten URLs", wo direkt auch all die URLs gelistet werden, die durch die robots.txt gesperrt sind und daher nicht im Index landen. Durch die Option erhalten Webmaster erneut einen umfassenden Überblick über gefilterte und gesperrte URLs. Tadellos funktioniert das erneut nur dann, wenn mit Hilfe der robots.txt tatsächlich auch ein zuverlässiger Filter gesetzt wurde, um die Crawler auszusperren und eine Indexierung so zu verhindern.

6. Die Robots Meta-Tags nutzen

Wer seine Webseite aus Google löschen möchte, kann sich neben der robots.txt auch die sogenannten Robots-Meta-Tags zu Nutze machen. Bei dieser Variante erhalten ausgewählte HTML-Dateien zusätzlich Meta Tags, welche dem Crawler eindeutige "Verhaltenshinweise" liefern sollen. Um eine Seite zu sperren, ist das Attribut "noindex" notwendig. "Noarchive" kann hingegen verhindern, dass Google eine Seite in den Cache aufnimmt und sie so später, nach dem Löschen, noch darstellen würde.

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