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5 wichtige Targeting-Methoden, um Ihre Zielgruppe zu erreichen

Über das Internet kann ein Unternehmen preiswerte Werbekampagnen schalten und sehr viele Nutzer erreichen. Das größte Problem beim Online-Marketing sind die Streuverluste und diese können bei vielen großen Werbekampagnen entstehen.

5 wichtige Targeting-Methoden, um Ihre Zielgruppe zu erreichen

Mit den verschiedenen Targeting-Methoden kann das Unternehmen eine bestimmte Zielgruppe erreichen und die unerwünschten Streuverluste konsequent vermeiden.

  1. Content Targeting
  2. Behavioral Targeting
  3. Technisches Targeting
  4. Geo Targeting
  5. Browser-Targeting

1. Content Targeting

Das Content-Targeting oder auch Contextual Targeting ist die einfachste und auch gängigste Form der Targeting-Methoden. Mit dieser können die Werbetreibenden eine bestimmte Zielgruppe erreichen. Bei dieser Methode werden die Werbemittel im Hinblick auf den Inhalt einer Webseite mithilfe der linguistischen Anhaltspunkte ausgesteuert. Der gesamte Inhalt der Internetseite wird von den Hilfsmitteln eingescannt und danach ausführlich analysiert.

Auf Basis dieser Ergebnisse können die Werbeanzeigen gezielter geschaltet werden und dadurch lassen sich Streuverluste deutlich minimieren. Die Inhalte der Anzeigen korrelieren direkt mit den Inhalten der Internetseiten und ergänzen sich. Während beim klassischen Keyword-Advertising nur einzelne Schlagwörter eine Rolle spielen, kommt das Content Targeting mit der Mehrdeutigkeit von mehreren Wörtern zurecht. Dank der relevanten Anzeigenplatzierung profitieren die Besucher einer Webseite meistens von einem Mehrwert.

2. Behavioral Targeting

Das Behavioral Targeting ist bei den meisten Werbetreibenden sehr beliebt, bei vielen Datenschützern aber umstritten. Die Werbung wird anhand des Nutzerverhaltens ausgesteuert. Die dafür relevanten Daten werden normalerweise über Cookies gesammelt. Die Cookies markieren die IP-Adresse des Nutzers und sammeln unter anderem Informationen zur Besuchsdauer, zu den Absprungraten und zu den angesehenen Produkten.

Das Targeting funktioniert ganz einfach betrachtet wie der klassische "Tante-Emma-Laden". Die Webseite ist der Laden und der Besucher der Kunde. Sobald der Kunde den Laden besucht, weiß der Laden schon genau, was der Kunde will und welche Vorlieben er hat.

Durch das gesammelte Nutzerverhalten kann der Laden dem Kunden passende Werbung anbieten. Anhand der vielen Datensätze können die Webseiten ihr Online-Angebot noch besser abstimmen. Das Behavioral Targeting gehört zu den effektivsten Targeting-Methoden, um eine bestimmte Zielgruppe erreichen zu können. Die Streuverluste lassen sich mit dieser Methode sehr stark minimieren.

3. Technisches Targeting

Bei der beliebten Form der Targeting-Methoden stehen die technischen Aspekte, um die Zielgruppe erreichen zu können, im Vordergrund. Die Werbemittel werden dabei auf die Hardware und auf die Software der Nutzer zugeschnitten. Berücksichtigt werden unter anderem die Bildschirmgröße, die Bildschirmauflösung und das Betriebssystem des Nutzers. Dieser kann dadurch die Werbung optimal auf seinem Endgerät betrachten. Weitere mögliche Targeting-Optionen sind der Internetprovider und die Bandbreite des Nutzers. Durch das technische Targeting lassen sich zu lange Ladezeiten ebenfalls vermeiden.

4. Geo Targeting

Beim Geo- oder Regio-Targeting können die Werbemittel eine bestimmte geografische Zielgruppe erreichen. Der ungefähre Standort der Benutzer wird über die MAC- und IP-Adresse ausgelesen und bestimmt. Dadurch können die Unternehmen zum Beispiel Werbeanzeigen nur an Nutzer einer bestimmten Region ausliefern. Somit erreicht die Werbung ausschließlich relevante Endverbraucher.

Mithilfe dieser Targeting-Methoden lassen sich die Zielgruppen auf Städte, Regionen oder Länder reduzieren. Möchte ein Unternehmen zum Beispiel eine Veranstaltung in Berlin bewerben, dann erhalten ausschließlich Nutzer aus Berlin die Werbeanzeigen. Durch diese präzise Platzierung lassen sich Streuverluste zuverlässig vermeiden.

5. Browser-Targeting

Beim Browser-Targeting werden die Nutzer ausführlich beobachtet und analysiert. Der Werbetreibende kann mit dieser Methode leicht herausfinden, welchen Browser-Hersteller und welche Version die Nutzer verwenden. Dadurch kann ein Unternehmen eine Zielgruppe erreichen, die nur einen bestimmten Internetbrowser benutzt. Das Browser-Targeting eignet sich auch hervorragend, um Plugins für den Browser zu bewerben. Viele Browser-Hersteller verwenden diese Targeting-Methoden, um ihre Software den Nutzern von anderen Browsern zu zeigen.

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