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3 zentrale Argumente für schnellere Lieferungen

Lesezeit: 2 Minuten Der Schnellere schlägt den Langsamen, dies ist ein aktuelles Management-Mantra. Wo sonst sollte das im Besonderen gelten als in der Logistik? Lassen Sie uns deshalb einen Blick darauf werfen, was dieses "schneller" ausmacht ....

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3 zentrale Argumente für schnellere Lieferungen

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1. Selbst ist der Lieferant

Amazon macht es vor: Gesichert seine Logistik im Griff zu haben, heißt häufig, lieber selbst machen statt Dienstleister zu beauftragen. Deshalb wird Amazon alles Mögliche nachgesagt: Eigener Lieferdienst statt DHL & Co. in Deutschland, Drohnen worldwide (zunächst in den USA) und sogar der Abholdienst in eigener Buchhandlung.

Vorteil von Online-Händlern: Aus großem Lagerbestand rasch überallhin liefern zu können, ggf. aus regionalen Verteilstationen heraus. Auch daran arbeitet Amazon u.a. in Deutschland.

Anlässlich der Spielwarenmesse in Nürnberg hatte dazu auch der Händlerverbund Vedes etwas zu vermelden: Das könne man auch – und sogar mehr! Denn wenn Kunden online beim Fachhändler ihr Wunsch-Spiel(zeug) reservieren, werde es dort aus dem Regal genommen und für ihn abholbereit reserviert. So lernt man von Gewinnern!

2. Vorab wissen?

Das gilt auch für "andere Kunden, die xxx bestellt haben, wollten auch yyy", was inzwischen von Filialisten nachgeahmt wird. Zwar erst auf dem Kassenzettel und damit im Grunde zu spät für diesen Einkauf, doch für den nächsten ist der Kunde schon mal angeregt.

Amazon ist inzwischen schon einen Schritt weiter und unterstellt seinen Kunden aufgrund deren bisherigem Einkaufsverhalten, was sie in Kürze wohl kaufen wollen. "Predictive" heißt das in Marketing-Englisch. Seit einiger Zeit wird kolportiert, Amazon plane dafür gleich eine Unverlangt-Lieferung, mit Rückgaberecht natürlich. Schneller liefern als vorab geht kaum!

Womit wir fast schon beim 3D-Drucker sind, der bald zum Allerwelts-Produkt werden dürfte: Da kann Händler künftig seinem Kunden auf Wunsch ein "Ansichts-Exemplar" auf die Schnelle 3D-printen – und bei Nichtgefallen das Produkt gleich wieder in seine Staubteile zerlegen. Lagerhaltung entfällt.

3. Klassische Händler schlagen zurück

Denn wer könnte vor Ort rascher liefern als ein ortsansässiger Händler, der bestens vernetzt ist? Gerade Buchhändler lernen mehr und mehr vom großen Konkurrenten im Internet, indem sie verstehen, wie er vorgeht: Kupfern bedeutet kapieren statt einfach kopieren. Exzellent macht das der süddeutsche Filialist Osiander vor, indem er Fahrrad-Kuriere einsetzt, teils am selben Tag Bücher an Besteller auszufahren.

Ähnliches gilt für den Buchhändler Georg Spielmann aus Olpe, der sich an eine Apotheken-Auslieferung angehängt hat: Täglich ca. 10 Besteller bedient er so mithilfe eines Elektro-Autos, auch das kommt bestens an. Immer übrigens gratis für den Kunden, wie auch Online-Händler dies häufig anbieten.

Tipp: Schauen Sie, was Ihre Mitbewerber anders machen und setzen Sie das für sich um – wenn es sich als sinnvoll erweist.

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