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3 Varianten für Ihr Wortspiel in der Werbung

Lesezeit: 2 Minuten Werden Sie kreativ und nutzen Sie auch Wortspiele in Ihrer Werbung. Das so etwas funktionieren kann, hat schon IBM vor langer Zeit mit den "Buchstaben inside" vorgemacht: SchreIBMaschine. Auch heute wird mit dem eigenen Firmennamen in der Werbung gespielt. So auch bespielsweise der Energie-Riese RWE mit seinem Slogan "voRWEggehen". Welche Möglichkeiten Sie noch haben, zeige ich Ihnen in diesem Beitrag.

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3 Varianten für Ihr Wortspiel in der Werbung

3 Varianten für Ihr Wortspiel in der Werbung

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Verspielte Variante 1: Ihr Firmenname

Und was machen Unternehmen, die einen längeren Namen tragen, etwa ursprünglich vom Gründer her kommend? Vielleicht kennen Sie noch diese: Mann, sind die dick, Mann (Dickmanns) oder Neckermann macht’s möglich – oder gar: Bauknecht weiß, was Frauen wünschen. Die Liste lässt sich fortsetzen mit solchen Slogans, die noch aus jüngerer Zeit stammen:

Haribo macht Kinder froh – Wenn’s um Geld geht, Sparkasse – Hoffentlich Allianz versichert.

Auch schon älteren Datums, doch ebenfalls Ohrwürmer, die leicht von der Zunge gingen:

Drei Dinge braucht der Mann: Feuer, Pfeife, Stanwell – Ist der neu? Nein, mit Perwoll gewaschen. – Im Falle eines Falles klebt UHU wirklich alles. – Katzen würden Whiskas kaufen.

Kreativ auch die Idee „Highspeed“-Internet-Verbindung zu „HEIDspeed“ zu verballhornen. Was zeigt: Sie müssen nach Anklängen im Wort suchen. Siehe auch das schon recht grenzwertige „Cut-HAAR-ina“ einer Friseurin namens Catharina – muss man mögen.

Variante 2: Produkte

Lieferando liefert aktuell passende Beispiele, primär auf Plakaten, z. B. „Isch bin dir Farfalle“ oder „Wasabi da nur bestellt?“ und „Ihr Rinderlein kommet“ (saisaonal, sonst „Ich will ein Rind von dir“). Teils funktioniert das durchs Verfremden in einen Pseudo-Dialekt – und passt zum Eyecatcher, der Nudeln oder auch japanisches Essen zeigt.

Schon ein wenig grenzwertig kommt Truefruits daher etwa mit „Oralverzehr – schneller kommst du nicht zum Samenverzehr“ – Nur eine ausgewählte Klientel mag die Kneipe adressieren, die sich „Freddy MehrCurry“ nennt und den Sänger auch noch abbildet.

Wortspiel 3: Auffordern in der Überschrift

Schauen Sie sich einfach unterwegs um – und Sie werden treffende Beispiele finden! Dieses Beispiel fiel mir letztens auf: AB-WAS-SER LEI-TUN-G? Das kreative Vorgehen entspricht wieder dem in der Einleitung erinnerten, dem „Inside-Prinzip“. Nur dass sich hier das Auffordern im Problem-Wort versteckt: Was tun, wenn Sie Probleme mit Ihrer Abwasser-Leitung haben? Natürlich die hier genannte Firma kontaktieren.

Achtung: Der andere kreative Aspekt dieser Werbeform gerät immer mehr ins Visier von Kommunen – das Platzieren von Botschaften auf dauerhaft abgestellten Anhängern. Einige Gerichtsurteile zeigen klar: Das kann teuer werden! Bußgelder wie auch (nachträglich erhobene) Stellplatz-Gebühren können mehr kosten als die gesparten Buchungen für Plakatflächen! Und Ihre kreativen Sprüche sind auch auf Großflächen etc. willkommen.

Was machen Sie nun daraus?

Gerade Wortspiel 3 kann jeder aufgreifen, funktioniert es doch unabhängig vom Firmennamen. Lassen Sie sich also Vergleichbares einfallen! Und ist nur dann sinnvoll, wenn Ihre Zielgruppe mit derlei etwas anfangen kann.

Bildnachweis: © szefei/123rf.com

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