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3 Tipps, wie Sie im neuen Jahr mehr Zeit für sich gewinnen

Lesezeit: 2 Minuten Hatten Sie im vergangenen Jahr viel mit Zeitdruck oder auch Stress zu tun? Falls ja, dann sind das zwar übliche Begriffe für vermeintlich fehlende Zeit, aber sie beschreiben nicht das tatsächliche Problem. Denn das liegt in den meisten Fällen bei Ihnen selbst und wie Sie in bestimmten Situationen reagieren.

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3 Tipps, wie Sie im neuen Jahr mehr Zeit für sich gewinnen

3 Tipps, wie Sie im neuen Jahr mehr Zeit für sich gewinnen

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Wie Sie es dieses Jahr anders machen können, zeigen die folgenden 3 Tipps.

  1. Prioritäten festlegen
  2. Perfektionismus vermeiden
  3. Weniger aufschieben

1. Tipp: Legen Sie Prioritäten fest

Sie werden es aus eigenem Erleben kennen: Es gibt häufig verschiedene Aufgaben von ähnlicher Wichtigkeit. Dann müssen Sie sich für eine Reihenfolge entscheiden oder, mit anderen Worten, Prioritäten festlegen. Denn nichts kostet Sie mehr Zeit und baut mehr Zeitdruck auf, als ohne vorherige Orientierung einfach anzufangen. Sie verzetteln sich und verlieren aus dem Blick, worauf es wirklich ankommt.

Deshalb macht es Sinn, sich schon am Morgen zu überlegen, was das jeweils Wichtigste für den Tag, die Woche oder den Monat ist. Stellen Sie dafür jeweils ausreichend Zeit zur Verfügung und beginnen Sie erst nach dieser Festlegung mit der Bearbeitung Ihrer Aufgaben. Wenn es Ihnen schwerfällt, sich für das Wichtigste zu entscheiden, weil alles vermeintlich wichtig ist, dann hilft Ihnen vielleicht die folgende Faustformel – auch Pareto-Prinzip genannt – weiter.

Es besagt stark vereinfacht, dass zum Beispiel 20 Prozent der Arbeitszeit 80 Prozent des Ergebnisses bringen. Oder dass 20 Prozent Ihrer Kunden für 80 Prozent Ihres Umsatzes sorgen. Mit dieser Erkenntnis fällt es Ihnen bestimmt leichter, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

2. Tipp: Vermeiden Sie Perfektionismus

Alles bis ins letzte Detail perfekt erledigen zu wollen, ist ein Zeitfresser par excellence. Die entscheidende Erkenntnis lautet: Es gibt nichts Perfektes. Wer will, der findet immer noch etwas, das verbesserungswürdig ist. Und damit verhindern Sie ein entspanntes Arbeiten. Sie verlieren nicht nur Ihre Gelassenheit, sondern auch Ihr Selbstvertrauen und beschwören stressige Situationen geradezu herauf. Wenn Sie glauben, dass nichts Ihren Schreibtisch verlassen darf, was nicht doppelt oder dreifach geprüft, nochmals verbessert oder geringfügig nachgearbeitet wurde, dann gehen Sie ab sofort anders vor.

Zeigen Sie Selbstdisziplin und weisen Sie Ihren Perfektionismus in die Schranken. Reduzieren Sie Ihre Ansprüche auf ein normales Maß. Freuen Sie sich darauf, etwas einfach nur gut gemacht zu haben. Auf diese Weise erledigen Sie Ihre Aufgaben schneller, haben mehr Zeit zur Verfügung (die Sie an anderer Stelle besser investieren können) und sind zufriedener mit sich selbst. Und Sie werden bei genauerer Überlegung erkennen: Ab einem bestimmten Punkt steht der Zeitaufwand in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zum angestrebten (perfekten) Ergebnis.

3. Tipp: Schieben Sie weniger auf

Leicht gesagt, aber oft nur schwer umzusetzen. Warum? Weil der Mensch nun mal dazu tendiert, aufzuschieben. Der Hintergrund: Das Gehirn vergleicht blitzschnell die aufzuschiebende Tätigkeit mit den Konsequenzen, die sich aus dem Aufschieben ergeben. Und das liegt immer in der Person des Aufschiebenden, hängt also mit seinen persönlichen Vorlieben, Abneigungen und Zwängen zusammen. Daher kann es dafür auch keine allgemeingültige Empfehlung geben.

Vielleicht nur so viel als Faustregel: Sind die Konsequenzen für Sie nicht einschneidend oder ist Ihnen die Sache nicht so wichtig, werden Sie in den meisten Fällen aufschieben. Wenn Sie das nicht wollen oder (beruflich bedingt) nicht dürfen, dann können Sie sich mit folgendem Trick behelfen: Haben Sie Aufgaben, die in ca. 5 Minuten abgearbeitet werden können, dann legen Sie sofort los. Alles was größer ist oder länger dauern wird, unterteilen Sie in Teilschritte.

Legen Sie dazu Termine fest, um Druck aufzubauen. Ihr innerer Schweinehund wird zwar meckern, aber Sie können ihn ruhig stellen, indem Sie ihm nach getaner Arbeit eine Belohnung versprechen und geben. Probieren Sie es mit kleinen Dingen aus. Der Erfolg gibt Ihnen dann die Kraft, auch große und schwierige Projekte durchzustehen.

Viel Erfolg beim Umsetzen!

Ihr Burkhard Krupa

Experte für Zeitmanagement

Bildnachweis: ajr_images / stock.adobe.com

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