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3 Tipps für einen guten Produkt- oder Unternehmensnamen

Lesezeit: 2 Minuten Sie planen ein neues Produkt oder gründen gerade Ihr eigenes Unternehmen. Ob Sie Erfolg damit haben werden, steht noch in den Sternen, aber eines ist jetzt schon sicher: Top oder Flop hängt zu einem Großteil vom Namen ab. Lesen Sie jetzt Tipps, damit die Namensgebung gelingt.

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3 Tipps für einen guten Produkt- oder Unternehmensnamen

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Die Wahl des Firmen- oder Produktnamens ist eine sehr wichtige Entscheidung, denn über den Namen werden Sie oder Ihr Produkt bekannt. Der Name ist der erste Eindruck, den Sie bei potenziellen Kunden hinterlassen und für den ersten Eindruck hat man bekanntlich keine zweite Wahl.

Lassen Sie sich deshalb Zeit, einen guten Namen zu finden und klären Sie in einem ersten Schritt die Positionierung. Beantworten Sie dazu folgende Fragen:

  • Wie bringt man den Nutzen des Produktes auf den Punkt?
  • Wer sind die Köpfe des Unternehmens? Was zeichnet sie aus?
  • Welche Qualifikation haben die Mitarbeiter?
  • Welche Zielgruppe soll angesprochen werden?
  • Was sind die Wünsche/Ängste/Sorgen der Zielgruppe? Wie kann man weiterhelfen?
  • Was erwarten potenzielle Kunden?
  • Wer sind die Mitbewerber? Wie positionieren sie sich?
  • Was ist das einzigartige Verkaufsargument?

    Die genaue und sorgfältige Beantwortung der Fragen, bringt Sie Ihrem erfolgreichen Namen Schritt für Schritt näher. Wenn es dann an die konkrete Namensgebung geht, sind diese Tipps hilfreich:

    1. Achten Sie auf Verständlichkeit

    "Müller International" oder "Belango" – aus solchen Namen kann man weder entnehmen, wofür diese Unternehmen stehen, noch welche Produkte oder Leistungen sie anbieten. Noch nicht einmal die Branche ist erkenntlich.

    Deshalb ist von solchen nichtssagenden Namen abzuraten. Ein Name soll klipp und klar ausdrücken, worum es geht. Können Sie den Nutzen beschreiben? Wollen Sie ein Gefühl vermitteln? Ein Problem lösen?

    2. Weniger ist mehr

    Ein einfacher, kurzer Name hat gute Chancen, eine Marke zu werden. Der entscheidende Vorteil ist, dass eine kompakte, geschlossene Form visuell gut wirkt und leicht zu merken ist. Besonders einprägsam sind kurze Namen, die sich auch als Logo oder Markenzeichen gestalten lassen. Von Abkürzungen ist abzuraten.

    WMF, AOL oder MTV sind zwar bekannt geworden und heute kennt kaum jemand mehr den eigentlichen Namen, der sich dahinter verbirgt, jedoch ist in der Regel viel Geduld nötig, bis es so weit ist.

    3. Kopfkino

    Studien zeigen, dass Menschen sich Bilder besser merken können. Worte, die ein Bild erzeugen, bleiben also leichter im Kopf. Puma ist ein gutes Beispiel dafür. Wer an einen Puma denkt, assoziiert Schnelligkeit und Eleganz – Eigenschaften, die natürlich auch für Puma Sportschuhe gelten.

    Abkupfern ist verboten

    Bei der Namensgebung schauen Unternehmen gerne nach rechts und links. Hat der Mitbewerber vielleicht ein ähnliches Produkt mit einem tollen Namen? Ebenfalls fragwürdig sind Namentrends. Plötzlich ist es "in" den Namen mit einer "24" oder einem "und mehr" zu kombinieren. Wo bleibt jedoch die Besonderheit, wenn plötzlich alle so heißen? Seien Sie bei der Namensgebung besser unangepasst, damit Sie einzigartig werden.

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