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3 Maßnahmen gegen einen vorzeitigen Ausbildungsabbruch

Lesezeit: 2 Minuten Vor allem im 1. Ausbildungsjahr ist die Gefahr groß, dass der Azubi seine Ausbildung von sich aus abbricht. Dies gilt erst recht im ersten Halbjahr und im besonderen Maße während der Probezeit. Sie als Ausbilder können einiges dafür tun, die Abbruchquote gering zu halten.

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3 Maßnahmen gegen einen vorzeitigen Ausbildungsabbruch

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Manche Auszubildende fühlen sich im Betrieb nicht gut aufgehoben. Möglicherweise liegt das an den Kollegen, Ausbildern und/oder Vorgesetzten. Manchmal ist die Erwartungshaltung aber auch einfach eine falsche. Der eine oder andere Auszubildende hat sich nicht genug über den Beruf informiert. Er wird nun mit einem Praxisschock konfrontiert, der vom Ausbildungsbetrieb nicht abgefangen wird.

Gerade in der heutigen Zeit des Fachkräftemangels tut jeder Ausbildungsabbruch, der vom Azubi selbst initiiert wird, besonders weh. Es ist nämlich so gut wie unmöglich, kurzfristig gleichwertigen Ersatz zu beschaffen. Der Markt an Auszubildenden ist in fast allen Branchen abgegrast, vernünftige Bewerbungen können in der Regel nicht mehr verfolgt werden. Damit ist jetzt schon klar: In etwa 3 Jahren wird wieder eine Fachkraft in ihrem Betrieb fehlen. Verhindern Sie dies, indem Sie Ihre Azubis gerade in der Anfangszeit ihrer Ausbildung unterstützen.

Diese Maßnahmen ergreifen Sie konkret

  1. Sorgen Sie dafür, dass Ihre neuen Auszubildenden in Abteilungen untergebracht sind, die tatsächlich für Berufsanfänger geeignet sind. Freundliches Ausbildungspersonal, Inhalte, die kein fachliches Wissen voraussetzen, und insgesamt eine Atmosphäre, in der man gerne lernt und arbeitet, sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
  2. Vor allem aber führen Sie als Ausbildungsverantwortlicher Gespräche – und zwar mit allen, die an der Ausbildung beteiligt sind. Befragen Sie Kollegen, Fachausbilder und natürlich die Auszubildenden selbst. Gibt es etwas zu verbessern? Fühlt sich der Azubi wohl? Oftmals ziehen schon kleine Veränderungen eine große Wirkung mit sich. Sie müssen vom Änderungsbedarf nur erfahren und anschließend handeln.
  3. Zeigen Sie Ihren Auszubildenden gerade in der Anfangszeit Perspektiven auf. Azubis empfinden ihre Ausbildung oftmals nicht als Zuckerschlecken. Sie müssen ungewohnt lange arbeiten, gleichzeitig auch die Anforderungen der Berufsschule bewältigen und im Arbeitsalltag recht selbstständig agieren. Sie sind daher auch Kritik und schlechten Noten ausgesetzt. Möglicherweise fragen Sie sich: Wofür das alles? Und genau diese Frage sollten Sie von Beginn an beantworten: Machen Sie deutlich, wie wertvoll die Berufsausbildung für den Auszubildenden ist. Zeigen Sie konkrete Perspektiven auf, damit der Azubi erkennt, was er mit seiner Ausbildung später anfangen kann und welche Vorteile er hat, wenn er sie erfolgreich zum Abschluss bringt.

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