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3 gute Gründe, den Direkt-Vertrieb an Endverbraucher einzuführen

Lesezeit: 2 Minuten Es gibt genug Gründe, mit dem Endverbraucher bezüglich Vertrieb direkt in Kontakt zu treten. Beispielsweise immer mehr Party-Vertriebe reihen sich aktiv in diese Dienstleistungsbranche ein - nur um ein Erfolgs-Beispiel zu nennen.

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3 gute Gründe, den Direkt-Vertrieb an Endverbraucher einzuführen

Lesezeit: 2 Minuten

Diese 3 Gründe sprechen für einen direkten Kontakt zwischen Endverbraucher und Ihrem Unternehmen.

  1. Wachsender Versand
  2. Trend zum Cocooning
  3. LOHAS

1. Versand wächst weiter

Das sagen die neuesten Zahlen: Der Bundesverband Direktvertrieb (BDD) hat kürzlich vier neue Mitglieder aufgenommen, fürs Jahr 2015 liegt die Prognose bei 18,7 Mrd. EURO Umsatz der Branche. Der Verband des klassischen Versandhandels (also ohne persönliche Besuche) wiederum vermeldet für den Einstieg ins Weihnachtsgeschäft 2015 5,7% Zuwachs zum Vorjahres-Vergleich.

Der Gesamtumsatz lag 2014 bei rund 60 Mrd. EURO, davon mehr als 90% inzwischen online: Also weiterhin steigender Absatz zuhause bzw. von Zuhause aus! Das hat schlicht mit dem Verbraucher-Verhalten zu tun, neben den neu entstandenen Möglichkeiten via Internet, worauf ich bereits 2010 in einem Artikel für die Zeitschrift des BDD hingewiesen habe.

2. Trend zum Cocooning lebt wieder auf

Von der Marktforscherin Faith Popcorn in den USA der 1990-er Jahre "entdeckt", hat seit einiger Zeit dieser Trend Deutschland (wieder) erfasst: Viele Menschen bleiben vermehrt zuhause statt in der Kneipe, auf Konzerten, auf Reisen unterwegs zu sein, "Couch-Potatoes" inklusive. Natürlich gibt es wie immer einen Gegen-Trend, der u. a. dazu führt, dass immer mehr Events stattfinden, seien es Konzerte oder Sport-Veranstaltungen, die gut besucht sind.

Menschen zuhause zu erreichen bedeutet, die schrumpfenden Einzelhandels-Umsätze von Läden und in Malls ("Arcaden" z. B.) auszugleichen. Jene, die sich in den Kokon des eigenen nahen Umfeld zurück ziehen, eher Freunde zu sich nach Hause einladen – und mit denen "Party" auch mal anders machbar ist, siehe Tupper-Partys etc.

3. LOHAS nehmen zu

Diese Zielgruppe heißt mit Langnamen "Living on Health and Sustainability". Also Menschen, die besonders darauf achten, sich gesund zu ernähren, mit Bio und vielleicht auch vegetarisch oder gar vegan leben – und auf ihre ökologische Bilanz achten. Bedeutet auch, weniger einkaufend unterwegs zu sein, vielmehr von Zuhause aus Einkäufe zu tätigen. Wobei sich über die Umwelt-Bilanz der vielen individuell und somit einzeln verschickten Produkte trefflich streiten ließe.

Wie auch immer, schon vor mehr als 30 Jahren hat ein Europa-Abgeordneter der Grünen darauf hingewiesen, dass Vertrieb per Telefon höchst ökologisch sei, weil die Menschen von Zuhause aus einkaufen, statt durch die Gegend zu fahren – meist mit eigenem Pkw. Weiter gedacht gilt diese Methode des "Einsparens" von Einkaufsfahrten auch für Hausbesuche von Vertriebs-Personen: Es ist nur eine Person, die für viele zuständig ist, unterwegs, anstatt mehrere mit eigenem PKW.

Wenn Sie diesen Verkauf zuhause für sich und Ihr Angebot sinnvoll entwickeln können, verbinden Sie die Punkte 1 und 2: Und schon haben Sie exzellente Argumente für die LOHAS-Zielgruppe.

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