Arbeit & Beruf Businesstipps

3 entscheidende No-Gos im Vorstellungsgespräch

Lesezeit: 2 Minuten Auch wenn ein Vorstellungsgespräch bei einem Arbeitgeber durchaus positiv verläuft, schaffen es manche Bewerber leider, dass die Firma aufgrund bestimmter Ausführungen des Kandidaten doch lieber von einer Einstellung absieht. Welche Fallstricke und Aussagen Sie vermeiden sollten, lesen Sie im nachfolgenden Artikel.

2 min Lesezeit
3 entscheidende No-Gos im Vorstellungsgespräch

3 entscheidende No-Gos im Vorstellungsgespräch

Lesezeit: 2 Minuten

Zu den absoluten No-Gos im Vorstellungsgespräch zählen:

1. Schlechtes Reden über frühere Arbeitgeber.

Auch wenn Sie mit unsauberen Methoden aus dem Unternehmen gedrängt wurden und Ihre Verärgerung darüber verständlich ist, ist es für den Arbeitgeber fragwürdig, wenn Sie die gesamte schmutzige Wäsche der Vergangenheit waschen. Er fragt sich dann unter Umständen, ob Sie nicht irgendwann genauso schlecht über ihn reden, wenn sie das Unternehmen aus etwaigen Gründen irgendwann wieder verlassen.

2. Übermäßige Arroganz

Rückfragen zu den Bewerbungsunterlagen werden beispielsweise nur unzureichend oder mit dem Hinweis auf besondere Leistungen beantwortet, die jedwede weitere Erläuterung überflüssig machen.

3. Das generelle Benehmen im Vorstellungsgespräch

Fehlende Höflichkeit gegenüber der Sekretärin, ständiges Spielen mit den Haaren, der Krawattennadel usw., Hände unter dem Tisch und lässiges Herumlümmeln im Stuhl kommen nicht gut an.

Unabhängig von diesen genannten, sehr augenfälligen Aspekten gibt es jedoch weitere Ausführungen, die für einen Bewerber schnell das Aus bedeuten können.

Die Frage nach der Zumutbarkeit von Arbeitszeiten, Wegezeiten usw.

Leider schaffen es viele Bewerber, sich durch Ausführungen oder zumindest lange Gesichter bei bestimmten Aspekten in Bezug auf die Tätigkeit ins Abseits zu katapultieren. Kein Personaler wird es schätzen, wenn Sie beispielsweise nicht um 7 Uhr morgens anfangen möchten, weil es im Herbst und Winter draußen noch dunkel ist, Sie früh aufstehen müssen oder der Weg zur Arbeit Ihnen zu lang ist.

Abgesehen davon, dass Sie sich bereits vor Versand einer Bewerbung darüber Gedanken machen sollten, ob Sie bereit sind, auch weitere Strecken zu Ihrem Arbeitsort zurückzulegen, macht es keinen guten Eindruck, wenn Sie sich im Gespräch weigern, in die Nachbarstadt zu pendeln. Sei es, weil dann die Fahrtkosten ggf. höher sind und/oder weil Sie sehr früh aufstehen müssten, um rechtzeitig auf der Arbeit zu erscheinen.

In solchen Fällen wird sich der Personaler eher fragen, warum Sie sich überhaupt auf die Stelle beworben haben, wenn es Ihnen bereits zuviel ist, beispielsweise von Bochum in die Nachbarstadt Herne zu pendeln oder wenn Sie alle möglichen anderen Gründe dafür finden, den Arbeitsvertrag nicht unterschreiben zu wollen.

Eine Absage ist vorprogrammiert

Der Personaler wird hieraus schließen, dass es Ihnen nicht sehr ernst mit der Arbeitsuche ist. Zudem wird er annehmen, dass sich Motivation und Leistungsbereitschaft Ihrerseits sehr in Grenzen halten, wenn Sie schon vor Arbeitsantritt lediglich die Nachteile aufzählen, die für Sie bei einer Arbeitsaufnahme in diesem Betrieb stehen würden, auch wenn alle sonstigen Rahmenbedingungen wie Gehalt, Urlaub und sonstige betriebliche Vergünstigungen durchaus gut sind.

Bildnachweis: contrastwerkstatt / stock.adobe.com

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen unser Beitrag gefällt. Klicken Sie hierzu auf die unten abgebildeten Sternchen (5 Sternchen = sehr gut):

Bitte warten...

PPS: Ihnen hat der Beitrag besonders gut gefallen?

Unterstützen Sie unser Ratgeberportal: