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3 Dinge, die Sie im Bewerbungsanschreiben vermeiden sollten

Lesezeit: 2 Minuten Manche Bewerber neigen dazu, sich sehr unsicher auszudrücken oder auch unrealistische Versprechungen abzugeben, was die eigene Leistung betrifft. Zudem wird Rechtschreibung und Zeichensetzung oft nicht so genau genommen. Wieso dies eher abstoßend auf potentielle Arbeitgeber wirkt, lesen Sie im folgenden Artikel.

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3 Dinge, die Sie im Bewerbungsanschreiben vermeiden sollten

3 Dinge, die Sie im Bewerbungsanschreiben vermeiden sollten

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Drei Dinge gehören auf keinen Fall ins Bewerbungsschreiben: die übermäßige Verwendung des Konjunktivs, unrealistische Versprechungen zur eigenen Arbeitsleistung und Zeichensetzungs- bzw. Rechtschreibfehler.

1. Der Konjunktiv hat im Bewerbungsschreiben nichts verloren

Gerade im Schlusssatz des Anschreibens finden sich oft Sätze wie „Ich würde mich über eine Einladung zum persönlichen Gespräch freuen.“ oder „Wenn Sie mich zu einem Vorstellungstermin einlüden, würde ich mich sehr freuen.“

Der Konjunktiv ist die Möglichkeitsform, d. h. auf Arbeitgeber wirken im Konjunktiv formulierte Sätze eher unsicher und wenig überzeugend. Besser sind Formulierungen im Indikativ wie „Auf ein persönliches Kennenlernen freue ich mich sehr.“, „Über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freue ich mich.“ oder „Gerne vervollständige ich Ihren ersten Eindruck zu meiner Person in einem Gespräch, auf das ich mich sehr freue.“.

2. Unrealistische Versprechungen wirken unseriös

Manche, insbesondere jüngere Bewerber denken, dass sie ihre Chancen steigern, wenn sie Sätze schreiben wie „Ich versichere Ihnen, mein Bestes zu geben.“ oder „Ich garantiere Ihnen, dass ich nicht einen einzigen Tag krank sein werde.“

Was Krankschreibungen betrifft, kann kein noch so gesunder Arbeitnehmer irgendwelche Versprechungen machen, zumal es vollkommen realitätsfern ist, trotz seltener Krankenscheine nicht doch einmal wegen eines grippalen Infekts ein paar Tage zuhause bleiben zu müssen. Bei Erkrankungen, die durch Dritte verschuldet wurden, wie z. B. Unfälle, hat der Mitarbeiter ohnehin keinen großen Einfluss mehr darauf, ob und wie lange er krankgeschrieben ist.

3. Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler als K. O.-Kriterium

Kaum ein Personaler freut sich darüber bzw. lässt entsprechende Toleranz walten, wenn ein Bewerbungsanschreiben lediglich in Kleinbuchstaben verfasst worden ist oder wenn er Sätze lesen muss wie „Ich hab 3 Jare als XY bei Firrma AB gearbeitet zunächst in Teilzeit später in Vollzeit“. Wenn Sie selbst nicht allzu sicher in deutscher Rechtschreibung und Grammatik sind, empfiehlt es sich, Ihr Anschreiben vor Versand noch einmal von einer Person Ihres Vertrauens gegenlesen zu lassen, die definitiv fit in Rechtschreibung und Zeichensetzung ist.

Bildnachweis: Jeanette Dietl / stock.adobe.com

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