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2 Tipps, wie Sie tatsächlich Pausen machen2 min read

Reading Time: 2 minutes Pausen sind wichtige Mini-Erholungszeiten zwischendurch, das wissen Sie auch. Denn mit Pausen bleiben Sie leistungsfähig. Der gute Wille ist auch da, aber... Sie stellen am Ende des Tages immer wieder fest, dass Sie fast pausenlos gearbeitet haben. Wie können Sie Ihr Verhalten so ändern, dass Sie die positive Wirkung von Pausen nutzen können, weil Sie sich die Zeit auch nehmen?

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2 Tipps, wie Sie tatsächlich Pausen machen

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Kennen Sie das? Im Job müssen Sie auf den Punkt funktionieren. Unkonzentriertheit und Vergesslichkeit können Sie sich nicht leisten. Damit Sie auch wirklich topfit bleiben, haben Sie sich vorgenommen, zukünftig mehr Arbeitspausen in Ihren Bürotag einzubauen. Denn Sie haben gelesen, dass bereits nach zehn Minuten die Leistungsfähigkeit abnimmt und nach ca. 45 Minuten eine Auszeit empfehlenswert ist.

Bislang haben Sie nach dem Motto „für Pausen habe ich keine Zeit“ gehandelt. Das wollen Sie jetzt ändern, um produktiver zu werden. Doch die Frage, die Sie sich vielleicht stellen, ist: Wie kann ich denn ganz praktisch für ein besseres Pausenverhalten sorgen? Lesen Sie meine beiden Tipps dazu.

Pausen nehmen, bevor Sie abbauen

Wenn Sie sich müde und unkonzentriert fühlen, wenn Sie sich unbewusst recken und dehnen, gähnen, mehrfach lesen müssen zum Verständnis und Flüchtigkeitsfehler zunehmen – dann ist eine Pause fällig. Und oft schon überfällig. Achten Sie deshalb auf die Frühwarnsignale Ihres Körpers.

Wie signalisiert Ihr Körper das Bedürfnis nach einer Unterbrechung? Zu den eingangs genannten Punkten kommen manchmal auch Kopfschmerzen oder Gereiztheit hinzu. Versuchen Sie zukünftig bereits bei den ersten Signalen eine 5-Minuten-Pause zu machen. Ihr System wird sich in dieser Zeit erholen. Das ist natürlich nicht beliebig verlängerbar. Irgendwann braucht Ihr Körper eine längere Pause. Und das führt mich gleich zu meinem zweiten, sehr praktischen Tipp.

Kaum jemand kennt es: Rhythmisieren Sie Ihren Tag

Sie brauchen eine Uhr, möglichst mit Timerfunktion, damit ein deutliches Signal Sie wirklich aus der Arbeit holt. Geben Sie sich selbst einen Rhythmus, der Ihnen entspricht. Zwei Varianten stelle ich Ihnen vor.

  • Erstens den Intervall 60-60-30. Das bedeutet: 60 Minuten am Stück arbeiten, 5 Minuten Kurzpause, 60 Minuten am Stück arbeiten, 30 Minuten (echte) Pause. Dann wieder von vorn 60-60-30.
  • Der Rhythmus kann auch 45-45-20 sein, das ist die zweite Variante. Wie es zu Ihnen und Ihrem Arbeitsumfeld passt.

Die Pausen sind nicht zwingend als Ruhephasen zu verstehen. Es geht um eine Unterbrechung der konzentrierten, zielgerichteten Arbeit. In der Zeit können kleine Aufgaben (ohne Nachdenk-Funktion) erledigt werden, wie kopieren, aufräumen oder abheften.

Oder kurz aus dem Fenster schauen oder die Augen einen Moment schließen. Ich setze seit kurzem für die 5-Minuten-Unterbrechung meinen MP3-Player auf. Damit klinke ich mich sehr gut für wenige Minuten aus. Probieren Sie, was für Sie wirklich passt.

Jetzt sind Sie dran – für eine gute Pausenkultur sorgen

Überprüfen Sie für sich die vorgestellten Tipps. Was würden Sie gern einige Zeit ausprobieren, um zu überprüfen, ob es zu Ihnen passt? Tragen Sie sich auch den Hinweis „Pause“ oder „Kurzpause“ in Ihren Terminkalender ein, damit Sie noch eine weitere Erinnerung haben. Freuen Sie sich darüber, wenn Sie die Mini-Erholung auf diese Art und Weise dann auch wirklich nutzen.

Gutes Gelingen!

Bildnachweis: goodluz / stock.adobe.com