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2 Stress-Modelle zur Stress-Prävention am Arbeitsplatz

Lesezeit: < 1 Minute Gesundheitsgefährdender Stress am Arbeitsplatz hat vielfältige Ursachen und seine Auswirkungen hängen auch von den individuellen Bewältigungskompetenzen des einzelnen Mitarbeiters ab.

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2 Stress-Modelle zur Stress-Prävention am Arbeitsplatz

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International haben sich in den letzten Jahren zwei Erklärungsmodelle zur Entstehung von arbeitsbedingtem Stress herausgebildet. Dabei handelt es sich um

  1. das Demand/Control/Support-Modell sowie
  2. das Modell beruflicher Gratifikationskrisen

Demand/Control/Support Stress-Modell
Nach dem Demand/Control/Support-Modell ist das gesundheitliche Risiko von Mitarbeitern umso größer, je kleiner ihre Handlungsspielräume in Stress-Situationen mit hohen Leistungsanforderungen sind. Zeit- und Leistungsdruck beispielsweise bewirken stärkeren Stress und sind stärker gesundheitsgefährdend, wenn nur geringe soziale Unterstützung von Vorgesetzten und Kollegen zur Verfügung steht.

Berufliche Gratifikationskrisen Stress-Modell
Nach dem Modell der beruflichen Gratifikationskrisen entstehen Stress und negative gesundheitliche Effekte bei Mitarbeitern, wenn sie trotz großen Arbeitsengagements keine ausreichende Anerkennung für ihre Arbeit erhalten.

Beispiele für Gratifikationskrisen

  • geringe Bezahlung
  • blockierte Aufstiegschancen
  • Arbeitsplatzunsicherheit

Wissenschaftliche Untersuchungen der beiden Stress-Modelle zeigen einen Zusammenhang zwischen chronischem Arbeitsstress und gesundheitlichen Beschwerden, insbesondere werden auch psychische Störungen hervorgehoben.

Lösungsansätze zum Stressabbau nach dem Modell der beruflichen Gratifikationskrisen
Beide Stress-Modelle liefern wichtige Hinweise für präventive und gesundheitsförderliche Maßnahmen. Aus dem Modell der beruflichen Gratifikationskrisen folgt ein dreistufiges Modell betrieblicher Gesundheitsförderung. Bei diesem Modell werden auf 3 Ebenen Maßnahmen ergriffen, die ineinander greifen müssen, um dauerhaft erfolgreich bei der Stress-Prävention zu sein:

  • individuelle Ebene (z. B. Stressabbau, Entspannung)
  • Gruppenebene (z. B. Führungskräftetraining, Kommunikations- und Konfliktbewältigung)
  • strukturelle Ebene (z. B. verbesserte Arbeitsorganisation, Laufbahnplanung, bessere Arbeitsplatzsicherheit)

Dieser integrative Ansatz zur Stress-Prävention am Arbeitsplatz kann einen wichtigen Beitrag zum Abbau psychischer – insbesondere depressiver – Störungen und Burnout leisten. Dies hebt noch einmal die Notwendigkeit von Stress-Prävention am Arbeitsplatz hervor.

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