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10 Schritte vom Unternehmer zum Manager

Lesezeit: 2 Minuten Unternehmensgründer haben Ideen und oft hervorragende technische Fähigkeiten. Doch wenn das Unternehmen an Fahrt gewinnt und die Mitarbeiterzahl steigt, scheitern viele. Trotz hervorragender Geschäftsmodelle und technischer Entwicklungen. Woran das liegt? Daran, dass der Unternehmer und Gründer keine Management-Fähigkeiten hat. Mit diesen Tipps erweitern Sie Ihre Management-Fähigkeiten.

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10 Schritte vom Unternehmer zum Manager

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Unternehmer haben meist eine hohe fachliche Kompetenz, ihnen fehlen aber die Management-Kompetenzen. Dieser Mangel macht sich bemerkbar, sobald der Jahresumsatz über 1 Millionen Euro steigt oder die Mitarbeiterzahl mehr als 5 – 10 Personen überschreitet. Ab dieser Grenze müssen die Unternehmen ihr Verhalten umstellen – vom taktisch-operativen zum strategisch-unternehmerischen.

Laut Martin Zwilling, dem Autor des Artikels im Forbes Blog, der mich zu diesem Beitrag inspiriert hat, ist Management lernbar. Folgende 10 Schritte hat er als besonders relevant für Startups in der Wachstumsphase aufgeführt:

Kommunizieren Sie klar und deutlich

Als Manager erzielt man Ergebnisse durch andere und erzielt sie nicht selbst. Darum ist es wichtig, klar zu kommunizieren, was die Ziele sind, was getan werden soll und wer die Verantwortung dafür übernehmen soll.

Planen steht vor Handeln
Das Planen ist eine der wichtigsten Dinge, die ein Manager lernen muss. Die Fähigkeit, im  Voraus zu denken, zu planen und diese Ergebnisse kritisch zu hinterfragen, macht einen guten Manager aus. Als Manager müssen Sie bestimmen, was getan werden muss und nicht, wie es getan werden muss.

Organisieren Sie Ihre Arbeit, bevor sie beginnen
Denken Sie nach, bevor Sie handeln. Das ist nicht immer leicht, besonders, wenn man viele tolle Ideen im Kopf hat. Aber Organisation ist wichtig. Organisation heißt, die notwendigen Ressourcen zu bestimmen und zusammenzuführen, die richtigen Leute zur richtigen Zeit mit den richtigen Dingen zu beschäftigen, um die richtigen Ergebnisse zu erzielen.

Delegieren Sie effektiv und oft
Ein Startup kann nicht gestartet werden, indem man delegiert. Aber später kann es nicht wachsen, ohne dass man delegiert. Sagen Sie sich immer wieder, dass delegieren nicht bedeutet, die Zügel aus der Hand zu geben. Es ist immer noch ihr Unternehmen! Behalten Sie den Überblick über die Aufgaben und die Organisation und delegieren Sie die Arbeit.

Finden Sie die richtigen Mitarbeiter für jede Position
Am Anfang sucht man Partner mit Fähigkeiten, die einen ergänzen. Wenn das Startup wächst, braucht man an jeder Stelle die richtigen Mitarbeiter. Diese muss man nicht nur finden, sondern auch ausbilden und bewerten. Weniger erfahrene Mitarbeiter müssen aufgebaut und inkompetente schnell ersetzt werden. Nicht immer eine leichte Entscheidung.

Konzentrieren Sie sich auf den Umsatz
Der Umsatz ist für das Wachstum und den Erfolg eines Unternehmens überlebenswichtig. Achten Sie darauf, dass der Umsatz bei gleichzeitiger Senkung der Kosten steigt. Es ist ein weiter Weg von der Produktidee zum Kunden. Die wichtigsten Schlagworte zur Erreichung dieses Ziels sind Neuorganisation, Neuentwicklung und Neustrukturierung.

Seien Sie ein Vorbild
Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und erwarten Sie das gleiche von den Menschen um Sie herum. Gewinnen Sie Glaubwürdigkeit durch Verlässlichkeit und holen Sie sich regelmäßig Feedback von Kunden und Mitarbeitern.

Konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten Aufgaben
Erfolgreiche Manager vergessen nie, sich auf die wichtigsten Aufgaben zu konzentrieren. Und zwar so lange, bis sie erledigt sind. In der Startup Phase kann man vieles gleichzeitig tun. Doch das ist im Wachstum nicht mehr möglich. Manager, die viele Dinge gleichzeitig tun, machen keine davon richtig.

Identifizieren Sie die Einflussfaktoren
Es gibt immer Hindernisse zwischen Ihnen und dem angestrebten Ziel. Je besser der Manager ist, umso besser ist er darin, diese Hindernisse zu überwinden oder zu umgehen. Beachten Sie beim Identifizieren der Einflussfaktoren die 80/20 Methode – 80 Prozent der Störungen kommen aus dem eigenen Unternehmen und 20 Prozent von außen. Lernen Sie, die Unterschiede zu erkennen.

Sorgen Sie für eine kontinuierliche Verbesserung
Kein statisches Unternehmen kann wachsen und überleben. Aus diesem Grund sollte eine kontinuierliche Verbesserung schon früh in der Strategie des Unternehmens verankert werden. Planen Sie 20 Prozent Ihrer Einnahmen für Forschung und Entwicklung ein.

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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