Sozial- und Bildungsmanagement

Die moderne Hausfrau und ihre Arbeit: Wertlose Hausarbeit?

Betrachtet man die moderne Hausfrau und ihre Arbeit, so ergeben sich Schwierigkeiten, eine positive Bilanz zu ziehen. Wenn wir all die Aspekte einer Hausfrauentätigkeit als Anhaltspunkte für das Selbstwertgefühl von Frauen verwenden wollen, dann ergibt sich für das Hausfrauendasein nichts Positives.

Die Hausarbeit wird weder gesehen, noch bezahlt, noch gelobt. Sie ist also nichts wert! Gleichsam scheint die Existenz als Hausfrau wertlos.

Hausarbeit bedeutet für die moderne Hausfrau, eine wertlose Existenz zu führen
Unter diesen Umständen ist es kein Wunder, dass viele Frauen sich nicht gern als Hausfrau sehen wollen. Sie wollen sich auch nicht als moderne Hausfrau bezeichnen und streben deshalb zunehmend in eine Erwerbstätigkeit.

Gleichzeitig erscheint es nur selbstverständlich, dass in einer Zeit, in welcher der Wert eines Menschen an seinem Einkommen gemessen wird, die einkommenslose Haustätigkeit gänzlich verdrängt wird. In einer Gesellschaft, in der die Erwerbstätigkeit so hoch geschätzt wird, kann die Hausarbeit auch nicht als Beruf anerkannt werden.

Nur wenige Frauen sind ihr Leben lang Hausfrau
Die Frau, bzw. die moderne Frau ist keine Hausfrau mehr. Die meisten Frauen sind nicht mehr bis zum Lebensende ausschließlich für die Familie erwerbslos tätig. Eine ausschließliche Tätigkeit für die Familie ist für Frauen meist nur noch auf die Phasen nach der Geburt eines Kindes, die Elternzeit beschränkt. Die meisten Frauen sind hierdurch meist nur übergangsweise erwerbslos.

Zurzeit sind die Lebensbedingungen für die meisten Paare noch immer so gestaltet, dass bei der Geburt eines Kindes Zwangsentscheidungen nach vernünftigen Gesichtspunkten (Geld) getroffen werden. Diese führen noch immer meist dazu, dass die Frauen zur Haus- und Familienarbeit eingeteilt werden.

Politik muss die Frauen unterstützen
Die Gesellschaft, d. h. wir alle, sollten unsere Partner und die Politik dazu anhalten, dass freie Entscheidungen ermöglicht werden. Zwar glaube ich optimistisch daran, dass freie Wahlmöglichkeiten einmal gegeben sein werden, aber ich bin dennoch realistisch genug, um zu wissen, dass dies noch eine ganze Weile dauern wird.

Bis die Arbeitskraft der Frau gleichwertig in gesellschaftliche Arbeitswelt integriert ist und die Arbeitskraft des Mannes gleichberechtigt in den Haushalt eingebracht wird, bleibt die traditionelle Arbeitsteilung weitestgehend weiter bestehen.

Männer sind aufgefordert, sich mehr im Haushalt einzubringen und Frauen müssen gesellschaftlich noch besser in die Erwerbsarbeit eingebunden werden. Dort, wo sie bereits eingebunden sind, müssen sie selbstverständlich den gleichen Lohn wie ihre männlichen Kollegen erhalten.

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Dr. Britta Kanacher