Sozial- und Bildungsmanagement

Die moderne Hausfrau und ihre Arbeit: Kontakte beibehalten

Die moderne Hausfrau und ihre Arbeit: Häufig führen die Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes zu einem Abbruch von Kontakten. Wenn eine Frau ein Kind erwartet, so hat sie heute einen Anspruch auf Elternzeit und Elterngeld. Für den Zeitraum der Elternzeit ist ihre Arbeitsstelle gesichert, da ihr Arbeitsplatz nicht gekündigt werden darf.

Moderne Hausfrau und Elternzeit
Aber eine Frau muss nicht selbstverständlich in Elternzeit gehen und ihren Arbeitsplatz für diese Zeit aufgeben. Selbstverständlich kann auch ein Mann Elternzeit beantragen. Wenn sich dennoch die Frau dafür entscheidet, ausschließlich zu Hause zu sein, dann sollte sie sich darauf vorbereiten.

Bereits in der Schwangerschaft sollte sich eine Frau klar darüber werden, welche Konsequenzen sich aus der Entscheidung für die Elternzeit ergeben. Sie sollte mit Freundinnen und Bekannten reden und Erfahrungen mit anderen austauschen. Die Entscheidung für das ausschließliche Versorgen von Kindern, Mann und Haushalt birgt sowohl positive als auch negative Erfahrungen.

Pflegen Sie auch als Hausfrau außerfamiliäre Kontakte
So ist es z. B. häufig zu beobachten, dass sich Frauen nach der Geburt eines Kindes gerne und mit Begeisterung auf dieses kleine Wesen beschränken. Dies ist natürlich ein sehr verständliches Verhalten. Dies kann jedoch dann negative Folgen haben, wenn durch die Konzentration auf die neue Tätigkeit als Hausfrau und Mutter, außerfamiliäre Kontakteauf der Strecke bleiben.

Die anfängliche Begeisterung kann einem Gefühl des Überfordert-Sein oder einem Gefühl des Eingesperrt-Sein weichen und dann werden diese außerfamiliären Kontakte wichtig. In Still- oder Krabbelgruppen können sich neue Beziehungen zu "Gleichgesinnten" geradezu von selbst ergeben.

Diese Chance sollten Mütter auch nutzen! So manche Durststrecke kann über den Erfahrungsaustausch überbrückt werden. Die Kenntnis davon, dass es anderen Frauen ähnlich ergeht oder das Wissen darum, dass eigene Empfindungen auch von anderen erlebt werden, kann helfen, Lösungswege für die eigne Person zu finden.

Pflegen Sie Freunde, die keine Kinder haben
Freundschaften zu kinderlosen Freunden aufrecht zu erhalten, stellt eine besondere Schwierigkeit für junge Mütter dar. Meist werfen kinderlose Freunde den Müttern vor, dass nur noch über Kinder gesprochen wird. Solchen Freunden sollte klar gemacht werden, dass es für jeden Menschen selbstverständlich ist, über das zu redet, womit sie oder er die meiste Zeit verbringt.

Eine Mutter verbringt nun mal die meiste Zeit mit ihrem Kind und deshalb redet sie auch darüber. Doch Mütter sollten ihren kinderlosen Freunden klar machen, dass deren Freundschaft gerade für ihr Leben mit den Kindern einen besonderen Wert erhält. Gerade kinderlose Freunde können mit Anregungen von außen für neue Gedanken sorgen.

Mütter haben in den ersten Jahren vielfach nicht die Zeit, sich so zu informieren wie früher. In diesem Sinne "besser" informierte Freunde können in Gesprächen einiges vom vermeintlichen Defizit wieder ausgleichen. Sie sollten dies Ihren Freunden deutlich machen und sicherlich wird dann die Beziehung bestehen bleiben.

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Dr. Britta Kanacher