Sozial- und Bildungsmanagement

Die Identität und Entwicklung: Notwendiges Wir-Gefühl

Die Identität und Entwicklung: In Deutschland fordern die Entwicklungen zunehmend die Verlässlichkeit auf andere und damit ein Wir-Gefühl. Die gegenwärtigen Veränderungen machen deutlich, dass künftig große Teile der Bevölkerung den Gürtel enger schnallen müssen. Um in diesem Zusammenhang sozialer Benachteiligung etwas entgegen stellen zu können, erscheint ein Gemeinschaftsgefühl sinnvoll.

In Zukunft werden engere Familienbande, verlässliche Haus- oder Dorfgemeinschaften oder Vereine, die mit ihrer Arbeit zum Gemeinwohl beitragen, wieder mehr Gewicht bekommen. Das durch die Wohlstandsgläubigkeit verdrängte "wir", wird für die krisenhafte gegenwärtige Zeit, wieder mehr angebracht sein.

Identität und Entwicklung zu staatlicher Fürsorge
Der Staat hat nach dem Krieg über die Jahre hinweg als Wohlstands- und Wohlfahrtsstaat immer mehr Aufgaben übernommen. Aufgaben, die vorher von der Familie, der Nachbarschaft oder dem Gemeinwesen geleistet wurden.

Gegenwärtig nimmt der Staat, in Zeiten knapper werdender öffentlicher Kassen, sein Engagement Stück für Stück zurück. So müssen sich die Menschen von einigen Staatsannehmlichkeiten verabschieden. Leider verharren viele Menschen noch in dem Irrglauben und ihrer angewöhnten Staatshörigkeit, so dass ihr eigenes Nichtstun möglichen und notwendigen Veränderungen im Wege steht.

Identität und Entwicklung in Gemeinschaft
Als Gefahren unserer Zeit sind Arbeitslosigkeit, Wohlstandsverlust, Armut, Krankheit, Pflege und soziale Isolierung zu benennen. Dabei gilt es zu bedenken, dass in naher Zukunft eine wachsende Zahl von Personen ohne eigene Familien, Kinder und Enkelkinder, gegeben sein wird.

Diese Personen können nur eingeschränkt oder gar nicht auf eine eigene Familie als "Wohlfahrtsinstitution" zurückgreifen. In diesem Zusammenhang wird sehr deutlich, dass Wohlstand nicht unbedingt gleichbedeutend mit materiellem Wohlstand ist.

Es gilt neue Wege zu entdecken und zu gehen. Es mehren sich inzwischen Initiativen, die sich gegen das Nichtstun richten. Hier sind z. B. BürgerKonvent, "Deutschland packt’s an" oder "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" zu nennen.

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Dr. Britta Kanacher