Sozial- und Bildungsmanagement

Argumente für Chancen- und Rechtsgleichheit von Zuwanderern finden

Die Chancen- und Rechtsgleichheit von Zuwanderern ist ein politisches und gesellschaftliches Thema mit Brisanz. Aus diesem Grund erscheint es als wichtiges Thema für den Schulunterricht – ob im Politik- oder Sozialkundeunterricht.

Im Rahmen einer Unterrichtseinheit zu diesem Thema sollte auch auf die Potenziale von Zuwanderern eingegangen werden. Wie dies aufgegriffen werden kann, zeigt der Artikel: Unterstreichen Sie im Unterricht die Potenziale von Zuwanderern.

Fragen Sie nach Chancen– und Rechtsgleichheit

Immer wieder wird von der Wirtschaft ein Fachkräftemangel erklärt. Gleichzeitig wird davon gesprochen, dass vor allem Kinder mit Zuwanderungsgeschichte in ihren schulischen Leistungen den Anforderungen nicht genügen. Existiert Chancengleichheit in den Schulen? Wird das Potenzial der Zuwanderer gesehen?

Diskutieren Sie diese Fragen im Unterricht. Wäre es nicht sinnvoller, das Potenzial der nachwachsenden Generation der Zuwanderer zu nutzen, statt Fachkräfte aus dem Ausland ins Land zu holen? Wie kann bei zugewanderten Menschen das notwendige Vertrauen in eine lebenswerte Zukunft in Deutschland geschaffen werden? Wäre die nachwachsende Generation motivierter, ihren Beitrag für dieses Land zu leisten, wenn sie eine Perspektive zu Chancengleichheit und weitgehender Rechtsgleichheit hätte?

Eine positive Haltung gegenüber den Potenzialen von Zuwanderern

Hinsichtlich des Arbeitslebens belegen Untersuchungen die negative Wirkung von Ungleichbehandlung ausländischer und deutscher Arbeitnehmer am Arbeitsplatz. Arbeitsprozesse werden behindert und das Betriebsklima wird gestört. Beides kann letztlich dem wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens entgegenstehen. Im Umkehrschluss bedeutet dies: eine Gleichbehandlung am Arbeitsplatz kann die Produktivität und Qualität der Arbeit steigern und somit zum Erfolg eines Unternehmens beitragen.

Überträgt man diese Erkenntnis auf die Gesellschaft, so bedeutet dies: Gleichbehandlung von Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte kann innerhalb der Gesellschaft zu mehr Produktivität und Lebensqualität für alle führen. Eine erfolgreiche interkulturellen Öffnung der Gesellschaft kann zu einer höheren Identifikation der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte mit Deutschland führen. Hieraus kann die Bereitschaft erwachsen, sich in jeder Hinsicht mehr in und für Deutschland zu engagieren.

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Dr. Britta Kanacher