Bildung & Karriere

Berufliche Neuorientierung – Worauf Sie dabei achten sollten

Manch einer möchte endlich Schluss machen mit seiner beruflichen Unzufriedenheit und sich vollkommen neu orientieren. Dieser Beitrag zeigt, wie sie bei einer beruflichen Neuorientierung vorgehen können und welche Fehler es zu vermeiden gilt.

Wie Sie bei einer beruflichen Neuorientierung vorgehen können

  1. Sie besorgen sich einschlägige Bücher zum Thema
  2. Sie besuchen ein entsprechendes Seminar
  3. Sie suchen einen spezialisierten Coach auf

Es gibt einige brauchbare Bücher zum Thema, wie zum Beispiel das Buch mit dem Titel "Finde den Job, der dich glücklich macht" von Angelika Gulder. In diesem Buch sind zahlreiche Übungen enthalten, die bei einer Neuorientierung helfen.

Oder Sie besuchen ein entsprechendes Seminar zum Thema, die in verschiedenen Städten entweder auf dem freien Markt oder bei Volkshochschulen angeboten werden. In einem solchen Seminar haben Sie die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, was oft sehr hilfreich ist. Um herauszufinden, wo es welche Veranstalter gibt und wann das nächste Seminar stattfindet, ist sicherlich eine Internetrecherche hilfreich.

Die dritte Möglichkeit besteht darin, einen entsprechend spezialisierten Coach aufzusuchen. Auch hier wird eine Internetrecherche hilfreich sein. Im Coaching werden im Dialog Lösungen für Ihre Fragen erarbeitet, wobei in der Regel der Klient – ausgelöst durch die richtigen Fragen – die Lösung für sein Problem selbständig findet.

Welche Fehler Sie bei einer beruflichen Neuorientierung vermeiden sollten

  1. Sich für einen neuen Beruf zu entscheiden, ohne in diesen vorher ausreichend hineingeschnuppert zu haben
  2. Ihren bisherigen "Brotberuf" vorschnell aufgeben
  3. Ihren alten Job kündigen, ohne einen neuen zu haben

Bevor Sie sich für einen neuen Beruf endgültig entscheiden, sollten Sie sich vorher ein hinreichend konkretes Bild von diesem machen. Dies können Sie durch eine Assistenz nach Feierabend, ein Tagespraktikum oder ein mehrtägiges bzw. mehrwöchiges Praktikum im Urlaub. Auch Gespräche mit Menschen, die Ihren "Traumberuf" ausüben, können hilfreich sein.

Am besten ist zunächst, seinen bisherigen Brotberuf beizubehalten und seinen neu gefundenen "Traumjob" parallel dazu auszuüben. Zunächst nach Feierabend und ggfs. an den Wochenenden. Stoßen Sie an zeitliche Kapazitätsgrenzen, können Sie Ihren "Brotberuf" vielleicht auf 30 Stunden pro Woche oder einen Halbtagsjob reduzieren.

So fahren Sie den zeitlichen Einsatz in Ihrem Traumjob langsam hoch und in Ihrem "Brotjob" langsam herunter. Vielleicht können Sie auch projektbezogen auf selbständiger Basis für Ihren alten Arbeitgeber arbeiten?

Was ich Ihnen auf keinen Fall empfehle, ist, Ihren alten Job zu kündigen, ohne einen neuen bzw. eine neue Perspektive zu haben. Denn aus einer ungekündigten Position bewirbt es sich alle Mal besser als aus dem Status der Arbeitslosigkeit heraus. Eine Ausnahme wäre, wenn Sie über hinreichend genug Kapital verfügten, und damit zur Sicherung Ihres Lebensunterhaltes nicht auf den ungeliebten Brotjob angewiesen wären.

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Dr. Jürgen Nawatzki