Ausbildung

Mit diesen 3 Tipps führen Sie ein gelungenes Feedback-Gespräch mit Ihrem Azubi

Mit diesen 3 Tipps führen Sie ein gelungenes Feedback-Gespräch mit Ihrem Azubi
geschrieben von Martin Glania

Vor allem in der Anfangszeit einer Ausbildung brauchen Auszubildende Ihr Feedback als Ausbilder. Denn schließlich hat ein Auszubildender Anspruch darauf zu erfahren, wo er bei seiner Leistung und in seinem Verhalten steht. Das gilt insbesondere während der Probezeit.

Es ist daher zu empfehlen, gerade zum Beginn der Ausbildung feste Zeiten zu bestimmen, wann Sie welchen Azubi zu einem Gespräch einladen. Im besten Fall haben Sie einen solchen Kontakt einmal in der Woche. Dann ist gewährleistet, dass Sie das Auf und Ab in der Ausbildung mitbekommen, dass Sie tatsächlich einen Draht zu Ihren Auszubildenden aufbauen und dass Sie gemeinsam Stärken ausbauen und Schwächen bekämpfen.

Wichtig für das persönliche Gespräch ist eine angenehme Atmosphäre. Sorgen Sie also dafür, dass Sie einen entsprechenden Raum zur Verfügung haben – das kann durchaus auch Ihr Büro sein – und vor allem auch Zeit. Wichtig ist, dass Störungen durch Sie nicht zugelassen werden. Sorgen Sie also dafür, dass nicht ständig jemand zur Tür hereinkommt und auch dafür, dass das Telefon ruht.

Achten Sie auf einen guten Gesprächseinstieg

  1. Auch wenn Sie kritische Punkte ansprechen, sollten Sie zu Beginn des Gesprächs einen neutralen oder sogar positiven Einstieg wählen. Sie sind bestimmt mit der einen oder anderen Sache, die der Azubi geleistet hat, zufrieden. Weisen Sie darauf hin. Überfallen Sie ihn nicht mit ausschließlich Negativem. Das dürfte nämlich zur Demotivation führen und enormem Druck aufbauen.
  1. Die Dinge, die Sie kritisieren, sprechen Sie allerdings an, ohne etwas zu verharmlosen. Wenn Sie beispielsweise im Rahmen der Probezeit erkennen, dass der Auszubildende keineswegs sicher endgültig in das Ausbildungsverhältnis übernommen werden kann, dann weisen Sie darauf auch hin. Geben Sie das klare Signal, dass sich etwas am Verhalten bzw. an der Leistungsbereitschaft ändern muss. So hat der Azubi die Zügel in der Hand, seine eigene Ausbildung wieder in die Spur zu bringen. Er kann die Chance nutzen, er kann es aber auch lassen.

Blick in die Zukunft

  1. Achten Sie darauf, dass ihr Kritikgespräch mit dem Azubi immer auch eine Perspektive enthält. Blicken Sie gemeinsam in die Zukunft. Das gilt zum einen für die kommenden Monate in der Ausbildung. Was erwarten Sie vom Auszubildenden? In welchen Bereichen wird er beschäftigt sein? Sorgen Sie so für Orientierung und Motivation. Blicken Sie aber ab der Mitte der Ausbildung auch über die Ausbildung hinaus. Planen Sie, den Azubi zu übernehmen? Dann sollten Sie darauf hinweisen und rechtzeitig absprechen, welche berufliche Perspektive im Unternehmen Sie ihm unter Umständen bieten können. Auch das wird zweifellos zu erhöhter Motivation führen.

Bildnachweis: Gina Sanders /Adobe Stock

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Martin Glania