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Pharmazie oder Marketing Studium: Was braucht der Apotheker in der Zukunft?

Apotheker ist ein wichtiger und anerkannter Beruf, der bereits seit langer Zeit existiert. Da zu erwarten ist, dass auch in der Zukunft Medikamente und damit verbundene Fachberatungen und Dienstleistungen benötigt werden, ist der Beruf des Apothekers eine Tätigkeit mit guten Zukunftsaussichten. Neben dem erforderlichern Pharmaziestudium ist es für angehende Apotheker aber immer mehr erforderlich, sich auch in Bereichen wie Marketing und Kundenorientiertheit fortzubilden.

Pharmazie oder Marketing Studium: Was braucht der Apotheker in der Zukunft?

Pharmazie oder Marketing Studium: Was braucht der Apotheker in der Zukunft?

Welche Voraussetzungen brauchen Apotheker für ihre Tätigkeit?

Um als Apotheker zu arbeiten, ist ein abgeschlossenes Pharmaziestudium gesetzlich vorgeschrieben. Dieses umfasst acht Semester sowie drei Staatsexamen und eine an das Studium angeschlossene Approbation. Erst bei erfolgreichem Abschluss dürfen Apotheker ihre Tätigkeit aufnehmen. Das Studium vermittelt alle erforderlichen Kenntnisse rund um Medikamente, Wirkstoffe, Zusammensetzungen sowie relevante Kenntnisse in den Bereichen Physik. Chemie, Mathematik und Biologie. Um ein Pharmaziestudium aufzunehmen, muss das Abitur nachgewiesen werden. Alternativ berechtigt auch eine fachgebundene Hochschulreife zum Antreten des beliebten Studiengangs. Naturgemäß gibt es für den Studiengang deutlich mehr Bewerber als verfügbare Studienplätze, sodass die Bewerber mit den besten Noten die besten Chancen auf einen Platz an einer der insgesamt 22 Hochschulen haben.

Spielt Marketing eine Rolle für die Apotheker der Zukunft?

Auch wenn es in der Apotheke in erster Linie um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Kunden geht, kommen Apotheker nicht auch ohne Kenntnisse im Marketing aus. Der Grund dafür liegt vornehmlich in der Tatsache, dass Apotheken bereits heute gegen eine große Konkurrenz antreten, die sowohl stationär als auch online tätig ist. Online-Apotheken wie Sanicare können bereits eine hohe Kundenanzahl verzeichnen, denn wie viele weitere Bereiche des täglichen Lebens verlagert sich auch der Einkauf in der Apotheke zunehmend ins Internet. Wer seine eigene Apotheke, sei es online oder offline, auf dem Markt behaupten will, benötigt auch in Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit entsprechende Marketingkenntnisse. Dazu kommen ebenfalls Kenntnisse in Bereichen wie Shop- und Kassensystemensowie Apps und weiteren technischen Neuerungen, welche das Betreiben der Apotheke entscheidend vereinfachen und effizienter gestalten können.

Kundenorientiertheit steht für Apotheker im Fokus

Ohne Kunden kann keine Apotheke bestehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese online oder offline betrieben wird: Kundenorientiertheit spielt für alle Apotheker eine entscheidende Rolle und trägt zum Erfolg des Geschäfts bei. In stationären Apotheken findet der Kundenkontakt nach wie vor vornehmlich persönlich statt, wenn die Kunden sich vor Ort einfinden und Fragen zu Erkrankungen, Symptomen oder Arzneimitteln haben. Es ist aber zu erwarten, dass sich für alle Apotheken zumindest ein Teil der Kommunikation ins Internet verlagert. Hier können Anfragen beantwortet und Bestellungen entgegengenommen werden. In Online-Apotheken spielt sich der Kontakt zu den Kunden vollständig über das Internet ab. Auch wenn sich hier nicht Auge in Auge gegenübergestanden wird, kommt es auf Fachkenntnisse, Fingerspitzengefühl und gute Umgangsformen an, die auch im Chat oder beim Beantworten von Mails zum Einsatz kommen müssen. Im Idealfall beherrschen Apotheker in der Zukunft darüber hinaus mehrere Sprachen, um auch internationalen Anfragen genügen zu können. Abschließend lässt sich sagen, dass Apotheker sich wie viele andere Berufstätige in den kommenden Jahren verändernden Anforderungen gegenübersehen werden. 

Bildnachweis: Jacob Lund / stock.adobe.com

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