Blickkontakt: Stellen Sie Verbindung her

Der kontinuierliche und intensive Blickkontakt mit Ihren Gesprächspartnern ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für jedes Gespräch und auch für jede Präsentation, die Sie halten müssen.

Viele Menschen haben große Schwierigkeiten, Blickkontakt mit Ihren Gesprächspartnern und Zuhörern zu halten. Häufig wandert der Blick sogar auf den Fußboden, unter die Decke oder aus dem Fenster. Das ist häufig ein Zeichen für eine intensive Konzentration. Auf die Gesprächspartner wirkt es allerdings sehr negativ und unsicher.
Wichtig: Ohne kontinuierlichen Blickkontakt sind Ihre Argumente nur halb so wirkungsvoll. Denn erst durch einen intensiven Blickkontakt schaffen Sie eine Beziehung.
Tipp: Im Einzelgespräch starren Sie Ihrem Gegenüber nicht in die Augen, sondern blicken auf seine Nasenwurzel. Das verhindert eine zu starke Intensität des Blickes.
Bei kleineren Gruppen mit bis zu 15 Gesprächspartnern sollten Sie jeden einzelnen Zuhörer während Ihres Sprechbeitrags mehrfach direkt anschauen. Machen Sie nicht den Fehler, eine einzelne Person andauernd anzustarren. Das verunsichert Ihr Gegenüber, und die anderen fühlen sich nicht angesprochen.
Bei einem größeren Publikum genügt es, wenn Sie regelmäßig in bestimmte Bereiche schauen, die Sie immer wieder mit Ihrem Blick streifen. Die Zuhörer haben dann das Gefühl, dass Sie sie persönlich anschauen, obwohl Sie keinen direkten Blickkontakt aufnehmen.
Veröffentlicht am 11. Juli 2008