Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeit: Warum Sie eine Versicherung separat abschließen sollten

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geschrieben von experto.de

Schließen Sie nämlich den Berufsunfähigkeits (BU)-Schutz als Zusatzvertrag zu einer Kapitallebensversicherung ab, laufen Sie Gefahr, später einmal den wichtigen Berufsunfähigkeitsschutz ersatzlos zu verlieren. Der Grund: Die hohe Kündigungsquote bei den Lebensversicherungen, die bei 50% liegt. Tatsächlich werden etwa die Hälfte aller Kapitallebens- und Rentenversicherungen vorzeitig gekündigt.

Weil die Lebensversicherer es nicht zulassen, dass nach einer Kündigung des Hauptvertrages Lebensversicherung die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung weitergeführt werden kann, verlieren sie nach Kündigung der Lebensversicherung auch den wichtigen BU-Versicherungsschutz.

Geldsorgen lassen Versicherungsschutz erlöschen
Für die 50% der Verbraucher, die vorzeitig an ihr Geld heran müssen und die Kündigung der Kapitalversicherung überlegen, etwa weil sie Schulden haben, bei Arbeitslosigkeit oder bei sonstigen veränderten Lebensumständen, stelle sich die Kombination Kapitallebensversicherung mit Berufsunfähigkeitszusatz als Knebelvertrag dar. Entweder man verzichtet zu Gunsten des Versicherers auf eine Kündigung oder man kündigt den Vertrag, um an den Rückkaufswert der Kapitalversicherung zu gelangen und verliert dabei den wichtigen Berufsunfähigkeits-Schutz. Bei vernünftiger Betrachtung müsse dann oft von einer Kündigung abgeraten werden und die Verbraucher kämen nicht an ihr Geld heran.

Versicherungsschutz viel zu gering
In der Kombination Kapitalversicherung mit Berufsunfähigkeitszusatz werden oftmals viel zu geringe Versicherungssummen für den Berufsunfähigkeitsschutz vereinbart. Dafür verantwortlich ist ebenfalls die Kapitallebensversicherung, denn diese verschlingt so viel Geld, dass der Beitrag für eine ausreichende Berufsunfähigkeitszusatzversicherung oft nicht mehr bezahlbar wäre. Teilweise wird bei einer Kapitallebensversicherung mit Berufsunfähigkeitszusatz auch an der Versicherungsdauer gespart: Der Versicherungsschutz endet dann zum Beispiel mit dem 55. Lebensjahr, obwohl gerade in der Zeit danach das Risiko einer Berufsunfähigkeit besonders hoch ist. Das kommt nur dem Versicherungsunternehmen zu Gute, denn das eigentliche Risiko im Alter wird gar nicht erst versichert.

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