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Nachtspeicherheizung: 4 Tipps wie Sie Ihre Heizkosten senken können

Farina Fontaine
geschrieben von Farina Fontaine

Zwar sehen die modernen Nachtspeicherheizungen besser aus als die großen Kästen, die noch vor einiger Zeit üblich waren, dennoch ist diese Art zu heizen sehr teuer und nicht sehr umweltfreundlich. Wenn Sie beim Heizen mit einer Nachtspeicherheizung ein paar Dinge beachten, können Sie jedoch jährlich Geld sparen.

Nachtspeicherheizungen gelten als die teuerste Art des Heizens und sind darüber hinaus nicht besonders umweltfreundlich, da sie Wärme durch Strom erzeugen. Dennoch sind sie immer noch in vielen Häusern und Wohnungen installiert.

Im Gegensatz zu Erdgas oder Öl liegen die Heizkosten bei Nachtspeicherheizungen fast doppelt so hoch. Während eine Familie im 150 Quadratmeter-Einfamilienhaus bei Erdgas pro Jahr nur 1.900 € im Schnitt zahlt (bei Heizöl 2.120 € im Schnitt), liegt der Preis bei einer Nachtspeicherheizung bei 3.940 €.

Wieso sind Nachtspeicherheizungen so teuer?

Dies liegt daran, dass die Heizkosten über den Strom abgerechnet werden und das Heizen mit Strom seit 2007 nicht mehr subventioniert wird. Zwischenzeitlich sollten Nachtspeicherheizungen aufgrund ihrer Umwelt-Unverträglichkeit sogar gänzlich abgeschafft werden, zahlreiche Ausnahmegenehmigungen sorgen aber dafür, dass sie immer noch in vielen Häusern und Wohnungen stehen.

Wer gerade nicht die Möglichkeit hat sein Heizsystem umzurüsten, der kann zumindest versuchen mit seiner Nachtspeicherheizung Kosten zu sparen. 

Mit unseren 4 Tipps können Sie Ihre jährlichen Ausgaben für Heizkosten senken

1. Tipp – Fordern Sie ein anderes Heizsystem an

Mit verschiedenen Heizkosten-Vergleichsportalen im Internet können Sie überprüfen, ob der Heizungsenergieverbrauch in Ihrem Wohnhaus zu hoch ist. Fordern Sie mit den Ergebnissen Ihres Vergleichs Ihren Vermieter oder die zuständige Hausverwaltung dazu auf, die Nachtspeicherheizung gegen ein umweltfreundlicheres und billigeres System auszutauschen.

2. Tipp – Überheizen Sie Ihre Wohnräume nicht

Halten Sie Ihre Raumtemperaturen gemäßigt. Im Wohnbereich werden 20 oder 21 Grad empfohlen, für das Schlafzimmer sogar nur 17 bis 18 Grad. Sie müssen Ihre Wohnung nicht auf 24 Grad aufheizen, um sich im T-Shirt darin aufhalten zu können. Tragen Sie lieber einen Pullover und reduzieren Sie die Heizenergie und somit auch Ihre jährlichen Kosten. Denn schon 1 Grad weniger Raumtemperatur im Winter bedeuten eine Einsparung der Heizenergie von 6 %. Sind Sie im Urlaub, sollten Sie die Heizung auf Frostschutz stellen, sind Sie den ganzen Tag unterwegs reichen 15 Grad.

3. Tipp – Bedienen Sie Ihre Nachtspeicherheizung richtig

Haben Sie eine ausführliche Bedienungsanleitung für Ihre Nachtspeicherheizung und wissen, wie Sie diese optimal bedienen? Falls nicht, sollten Sie bei Ihrem Vermieter oder der Hausverwaltung eine Bedienungsanleitung anfordern und Ihre Handhabe dann an die Empfehlungen anpassen. So muss zum Beispiel die Aufladesteuerung richtig eingestellt sein, da die Heizung sonst nicht optimal aufgeladen werden kann.

4. Tipp – Lassen Sie Ihre Heizkostenabrechnung prüfen

Anhand eines Heizgutachtens können Sie Ihre Heizkostenabrechnung genau überprüfen lassen. Liegen Sie im Normalbereich oder verbrauchen Sie zu viel? Ihre Heiznebenkosten, Heizkosten und die energetische Substanz des Gebäudes werden dabei überprüft und die Ergebnisse können Sie Ihrem Vermieter oder der Hausverwaltung zukommen lassen, um gegebenenfalls Änderungen zu erreichen und die Heizkosten zu senken. 

Kosten sparen durch den richtigen Umgang mit der Nachtspeicherheizung

Wenn Sie von Ihrem Vermieter oder Hausverwalter kein neues Heizsystem bekommen, können Sie zumindest durch den richtigen Umgang mit der Nachtspeicherheizung Kosten sparen. 

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