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Mythos Abtreibung: Was ist richtig?
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Mythos 1: Man kann nicht für die Möglichkeit einer Abtreibung sein und gleichzeitig gegen Krieg oder Todesstrafe
Falsch: Befürworter der Möglichkeit abzutreiben zu sein, hängt mit der Idee zusammen, dass jede Frau das Recht hat zu entscheiden, ob Sie eine Schwangerschaft austragen kann/will oder nicht. Opfer in Kriegen oder bei der Todesstrafe sind ausgewachsene und bewusste Lebewesen. Die moralischen Fragen, die hinter den Themen stehen, sind völlig verschiedene.
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Mythos 2: Eine Abtreibung verursacht Brustkrebs
Zum größten Teil falsch: 1997 wurde im New England Journal of Medicine die größte Studie mit 1.5 Millionen Teilnehmerinnen zu diesem Thema veröffentlicht. Ergebnis war, dass kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen einer Abtreibung und einem höheren Risiko an Brustkrebs besteht. Allerdings reduziert das Austragen eines Kindes das Risiko von Brustkrebs.
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Mythos 3: „So sieht eine Abtreibung aus"
Falsch: Die meisten Bilder, die Demonstranten gegen Abtreibungen verwenden, sind entweder bearbeitet oder Bilder von Notabtreibungen. Das schlimmste Bild, das gegen die Abtreibung genutzt wird, ist ein Bild eines 30-Wochen alten Fötus, der in der 6. Woche des dritten Trimesters abgetrieben wurde. Der größte Teil aller Abtreibungen wird aber spätestens im ersten Trimester durchgeführt.
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Mythos 4: Föten fühlen bereits im ersten Trimester Schmerzen:
Falsch: Fötale Nervenzellen können zwar auf Verletzungen reagieren, aber die Schmerz-Rezeptoren bedürfen %advertise%des Neokortex, der sich erst im dritten Trimester bildet.
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Mythos 5: Föten erlangen in der achten Woche ein Bewusstsein:
Falsch: Föten entwickeln in der siebten Woche einen Hirnstamm, aber sind bis zum dritten Trimester nicht zu einem Bewusstsein fähig. Höchstwahrscheinlich bleiben sie sogar noch bis zu ihrer Geburt ohne Bewusstsein.
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Mythos 6: Die Pille danach verursacht eine Abtreibung
Falsch. Die Pille danach verhindert eine Schwangerschaft, indem sie die Befruchtung der Eizelle blockiert. Sie kann keine Abtreibung verursachen. Wenn die Anzahl an Abtreibungen verringert werden soll, ist der beste Weg dazu, Verhütungsmittel und die Pille danach überall auf der Welt zugänglich zu machen
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Mythos 7: Abtreibungen zu verbieten, wird sie beseitigen
Falsch: In El Salvador sind Abtreibungen illegal und werden mit bis zu 30 Jahren Haft bestraft. Trotzdem können Frauen leicht Mittel, welche eine Abtreibung einleiten, auf dem Schwarzmarkt erwerben. Der einzige Rückgang ist eine medizinische Betreuung.
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Mythos 8: Befürworter von Abtreibungen wollen mehr Abtreibungen
Falsch: Befürworter setzen sich am meisten dafür ein, sexuell aufzuklären und den Zugang zu Geburtenkontrolle und Verhütungsmitteln zu erleichtern.
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Mythos 9: Befürworter wollen Abtreibungen bis zur Geburt ermöglichen
Falsch: Befürworter halten sich streng an den Roe v. Wade Standard, der Abtreibungen nach dem zweiten Trimester verbietet. Die Diskussion über spätere Abtreibungen hat etwas mit extremen Notfallsituationen zu tun, nicht mit wählbaren.
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Mythos 10: Das menschliche Leben beginnt bei der Empfängnis
Falsch: Das menschliche Leben fängt sogar vor der Empfängnis an, da die Samen- und Eizellen bereits lebendige Dinge sind. Es ist wesentlich relevanter, darüber zu sprechen, wann Empfindungen und Selbsterkenntnis beginnen. Untersuchungen haben gezeigt, dass die übergeordnete Hirnentwicklung erst ab der 23. Woche beginnt.
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