Rente

Gesetzliche Rentenversicherung: Beiträge nachentrichten

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geschrieben von experto.de

Viele Selbstständige haben in den Jahren 1973 und 1974 die Möglichkeit der Beitragsnachentrichtung genutzt. Von der früheren BfA wurden sie aufgefordert, Beiträge für bislang versicherungsfreie Jahre nachzuzahlen. Jetzt, also 30 Jahre später, wenn alle Schadenersatzansprüche verjährt sind, erhalten sie verführerische Post:

Es wird darin auf "freiwillig bezahlte Beiträge für die acht Jahre vom 17. bis 25. Lebensjahr" verwiesen. Diese träfen mit den "Anrechnungszeiten wegen schulischer bzw. Hochschul-Ausbildung" zusammen. Betroffene hätten nun die Möglichkeit, sich diese eingezahlten Beiträge voll erstatten zu lassen.
  • Anwälte warnen: Wer darauf eingeht, verliert nicht nur jegliche Verzinsung für die letzten 30 Jahre. Er riskiert auch Rentenminderung. In bestimmten Fällen können sogar Mindestbeitragsjahre entfallen. Im Extremfall könnte so der gesamte Altersrentenanspruch verloren gehen. Deshalb mein Rat:
  • Fragen Sie bei der Deutschen Rentenversicherung Bund schriftlich nach den Folgen einer Erstattung. Lassen Sie sich darlegen, wie sich Ihr Rentenanspruch im Fall der Beitragsrückzahlung verändern würde. Begnügen Sie sich nicht mit dem Ausfüllen von Formblättern. Akzeptieren Sie keine Telefonauskünfte. Schalten Sie im Zweifel einen Fachanwalt für Sozialrecht oder einen Rentenberater ein.

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