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Buddhismus in Tibet

Der Buddhismus ist eine Lehrtradition und Religion mit weltweit zwischen 350 und 500 Millionen Anhängern. Die Entstehung und Gründung des Buddhismus geht auf Siddhartha Gautama, den historischen Buddha zurück. Dieser lebte im 6. Jahrhundert v. Chr. in Nordindien und begann dort im Alter von 35 Jahren erste Schüler zu unterrichten und somit das Dharma, die buddhistische Lehre, zu verbreiten.

Der Buddhismus in Tibet beschreibt den ungefähr 1400 Jahre andauernden Prozess der Entwicklung des Buddhismus in Tibet, von den ersten Kontakten im 6. Jahrhundert, über die Zeit der offiziellen Einführung des Buddhismus in Tibet im 8. bzw. 9. Jahrhundert, unter Berücksichtigung der Entstehung und Entwicklung der verschiedenen buddhistischen Schulen Tibets.

Der tibetische Buddhismus zeichnet sich durch Lehren unterschiedlicher buddhistischer Schulen aus. Eine der bekanntesten und am meisten praktizierten ist die Gelug-Schule, welche vorrangig von Mönchdisziplin und Zölibat geprägt ist.

Die Dalai Lamas hatten schon seit den Anfängen des Buddhismus eine wichtige geistliche Rolle in Tibet gespielt, seit der chinesischen Invasion in den 50 Jahren verstärkte sich der Einfluss und der 14. Dalai Lama wurde zum geistlichen und politischen Führer der Tibeter.

Durch die chinesische Invasion Tibets im Jahre 1950 und die Kulturrevolution wurde der Buddhismus in Tibet in seiner äußeren Form vernichtet. Der 14. Dalai Lama musste 1959 ins indische Exil fliehen. Der Großteil der Klöster und Tempel wurden von den Chinesen zerstört, das tibetische Volk wurde unterdrückt und zum Teil verfolgt.

Dennoch existiert der Buddhismus in Tibet nach wie vor und ist im tibetischen Volk stark verwurzelt. Heutzutage gibt es wieder rund 3000 tibetische Klöster in denen Mönche leben.

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Anworten Anonym (vor 2 Jahren)
wenn das alles stimmt ist es sehr gut erklärt, danke.
Anworten Anonym (vor 2 Jahren)
eine gute erklärung danke :)
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