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Buchmesse: E-Book und Kindle - Die Zukunft des Lesens?

Am Mittwoch beginnt in Frankfurt die Buchmesse. Im Zentrum des Interesses steht dabei vor allem das elektronische Buch. Ist das E-Book die Zukunft des Lesens? Welche Vorteile bieten Kindle und Co?

 

Buchmesse: Gibt es den iPod des Lesens?

Amazon wird auf der Buchmesse sein Kindle vorstellen, mit dem es den europäischen Markt erobern will. In den USA waren die ersten Exemplare der elektronischen Lesehilfe im vergangenen Jahr nach Verkaufsstart binnen weniger Stunden ausverkauft und auch für Europa wird eine große Nachfrage vorhergesagt. Das nur 300 Gramm leichte Gerät ist so etwas wie der iPod des Lesens.

Über ein integriertes Drahtlosnetzwerk kann man sich direkt bei Amazon einloggen und so aktuelle Buchtitel herunterladen. Ob dieser Service allerdings in Deutschland viele Anhänger finden wird, bleibt abzuwarten. Wegen der Buchpreisbindung können nämlich Download E-Books in Deutschland nicht billiger als gebundene Ware verkauft werden

 

Buchmesse: E-Book und Kindle - Durchbruch nach acht Jahren

Bereits im Jahr 2000 wurden auf der Buchmesse in Frankfurt die ersten elektronischen Bücher vorgestellt. Doch die Euphorie um das elektronische Lesewerk war schnell verflogen: Zu schwer und zu klobig waren die ersten Geräte. Dies ist mit dem Kindle jetzt freilich anders.

 

Buchmesse: Auch Sony ist vertreten

Sony tritt mit der dritten Version seines Lesegerätes in direkte Konkurrenz zum Kindle von Amazon. Der E-Book Reader macht die „E-Literatur" mit dunkelgrauer Tinte vor hellgrauem Hintergrund lesbar, ähnlich wie auch das Kindle. Der Verkaufsstart für Sonys Gerät wird auf der Buchmesse in Frankfurt direkt bekannt gegeben.

 

Buchmesse: Was kosten die elektronischen Lesehilfen?

Die genauen Preise werden die Hersteller erst bei der Vorstellung bekannt geben. Kindle kostete in den USA zum Verkaufsstart 370 Dollar. Es ist davon auszugehen, dass man das Gerät in Deutschland günstiger abgeben wird, um einen Anreiz für die - als technikkonservativ bekannten - deutschen Leser zu schaffen. Zudem muss man ein Verkaufsargument schaffen, das die Buchpreisbindung in den Hintergrund rücken lässt.

Gesponserte Empfehlung: Bilder und Beschreibungen zu den verschiedenen E-Bookreadern finden Sie hier .

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