Die Experto.de Redaktion

Blogger berichtet dank Twitter als erster über das Erdbeben in China

 

Der amerikanische Blogger Robert Scoble behauptet von sich, dass er als erster über das Erdbeben in China berichtet hat. Auf seinem Blog www.scobleizer.com berichtet Scoble eigentlich über Neuerungen in der Technikwelt.

 

Blogger führt etablierte Nachrichtensender vor

Wie also konnte ein Technik-Blogger - nach eigenen Angaben- vor dem Geologischen Dienst der USA und eine Stunde vor allen großen Nachrichtensendern über das Erdbeben berichten? Die Antwort lautet: Twitter. Twitter ist ein Dienst, der sich dem Micro-blogging verschrieben hat. Alle Nachrichten haben maximal eine Länge von 140 Zeichen, die Autoren der Twitter-Nachrichten entscheiden selbst, wer ihre Nachrichten lesen darf - dies kann zwischen nur einer Person oder Gruppe von Menschen und der gesamten Twitter-Gemeinde variieren.

Auf diesem Weg will Scoble noch während des Erdbebens davon erfahren haben, als Beweis seiner Behauptung hat Scoble das Protokoll der Twitter-Nachrichten auf seiner Website veröffentlicht. In der Blogger-Gemeinde ist eine rege Diskussion über den Sinn und Unsinn von Micro-blogging-Diensten wie Twitter entbrannt. Viele Blogger halten Twitter für die Zukunft der Nachrichtenverbreitung, da es keinen anderen Weg gebe, Informationen schneller zu erhalten. Andere sehen das ein wenig skeptischer und zweifeln die Verlässlichkeit der Quelle Twitter an.

 

Twitter beginnt sich zu etablieren

Allen Unkenrufen zum Trotz Nutzen etablierte Medien wie die „New York Times" oder die „Deutsche Welle" Twitter, um ausgewählte Nachrichten zu verbreiten. Auch im US-Wahlkampf nutzen Clinton und Obama Twitter, um ihre Wählergemeinde mit kurzen Nachrichten bei Laune zu halten. In jedem Fall hat Robert Scoble eindrucksvoll bewiesen, dass Titter interessante Möglichkeiten bietet. Ohne ein teures Netzwerk von Auslandskorrespondenten wäre es ansonsten unmöglich gewesen, so zeitnah über das Geschehen zu berichten, vor allem, wenn man bedenkt, dass das Katastrophengebiet unglaublich abgelegen liegt.

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