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Musik & Entertainment
Videoproduktion
Die Grundsätze der Videoproduktion
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Die Branche der Videoproduktion ist stark B2B, d.h. eine Videoproduktionsfirma wendet sich mit ihrer Dienstleistung nicht an den Endverbraucher sondern an Firmen und Selbständige. Da Unternehmen nicht ganz so preissensitiv sind wie Konsumenten, haben Videoproduzenten eine verhältnismäßig hohe Marge. Die Tätigkeit verlangt einerseits technisches Wissen und sachliches Verständnis, andererseits auch eine enorme Portion Kreativität und Kenntnisse über Design. Der Kunde wünscht schließlich ein abgerundetes Ergebnis und Optik, Darstellung und Wissensvermittlung.
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Seit der Digitaltechnik sind Filmproduktionen weniger aufwendig geworden, da keine Studiokameras mehr angeschafft werden müssen. Die Postproduktion erfolgt schließlich direkt am PC und auch auditiv kann alles problemlos bearbeitet werden. Schnitte, Hinzufügen und Design lässt sich alles im Nachhinein einarbeiten.
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Zur adäquaten Auftragsumsetzung genügt heut schon eine 3-CCD-Chipkamera. Allerdings ist gerade aufgrund dieser günstigen Produktionsmöglichkeit die Chance gegeben, dass man einen unseriösen Anbieter erwischt – Referenzen sollten Sie sich daher bei einer Auftragsvergabe immer zeigen lassen. Neuerdings wird die HD-Technik insbesondere für Messeauftritte interessant. Seriöse Anbieter werden auch diesen Produktwunsch erfüllen können.
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Es gibt verschiedene Präsentationsarten. Je nachdem welchen Tonus der Kunde vertreten sehen will, vergibt er entweder einen Auftrag über einen Imagefilm oder Internetvideo. Dem gegenüber stehen sachliche Aufträge wie ein Lehrfilm oder eine Dokumentation. Eine weitere Darstellungsart ist die Produktpräsentation bzw. das Produktvideo, der Messefilm und das Schulungsvideo. Insbesondere der Werbefilm sollte jedem bekannt sein. Die ausführliche Variante eines Werbefilms ist vielen sicherlich aus dem Kino bekannt. Er unterscheidet sich vom Werbespot nur insoweit als dass er wesentlich komplexer in Bezug auf den Inhalt ist. Damit einher geht meist auch die Spieldauer des Filmes. Es gilt eine Kurzgeschichte darzustellen, wozu beim Werbespot keine Zeit ist. Beim Werbespot geht es darum, in der kurzen und teuren Zeit das Produkt vorzustellen.
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Es gibt zudem auch Videointros für z. B. Tagungen, typische Firmenvideos – auch Imagefilm genannt – und sogar verfilmte Gebrauchsanweisungen. Der Messefilm ist meist auch zugleich mit einer Produktdarstellung gekoppelt, da es nicht ausreicht, bloß das Unternehmen zu sehen, sondern auch die Leistung, die dahintersteht. Ein niedrig auflösender Internetvideo kostet schon in der Herstellung und in der Aufbereitung weniger als die wesentlich teurere Filmproduktion mit Hochauflösung in der Drehphase, denn diese Kameras sind teurer in der Beschaffung als die Niedrigauflösenden.
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In der Branche sind die meisten Mitarbeiter nicht fest angestellt. Das liegt besonders an der sehr veränderlichen Auftragslage. Bei Auftragsmangel kann auf diese Weise sichergestellt werden, dass das produzierende Unternehmen mit minimalen Kosten weiter besteht.
Bei jeder Videoproduktion gelten dieselben Grundsätze wie bei der Produktion eines jeden Films: Es gibt eine Planphase und ein Drehbuch. Zudem sollte die Beleuchtung stimmen, ggf. wird nachgeregelt, es werden verschiedene Filmer und Objektive benutzt, es erfolgt eine optische Aufbereitung am PC. Für all diese Aufgaben sind Hilfskräfte oder Fachkräfte wie Ton- und Lichttechniker nötig. In den kleinen Agenturen übernimmt eine Person beide Aufgaben.
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1 BewertungMartin Hallway
Ihr Experte für:
Eventpersonal / Messehostessen, Videoproduktion, Werbeagentur, Catering
