Mieten & Vermieten

Gartenpflege: Verpflichten Sie Ihren Mieter

geschrieben von Dr. Tobias Mahlstedt

Der Frühling hält vielerorts Einzug und die Pflanzen fangen an zu sprießen. Jetzt kommt die Zeit, in der die Gärten schön gemacht werden. Auch die meisten Mieter, die einen Garten nutzen dürfen, wissen dies zu schätzen und widmen sich der Gartenpflege – allerdings gibt es auch Probleme.

Gartenpflege ohne Fachkenntnisse ist nicht unbedingt ausreichend
Tatsächlich müssen die Mieter im Garten weniger tun, als viele Vermieter meinen. Haben Sie in Ihrem Mietvertrag nur geregelt, die Gartenpflege sei Aufgabe des Mieters, dann können Sie von ihm nur einfache Gartenarbeiten verlangen, die er leicht ohne besondere Fachkenntnisse erledigen kann.

Für zeitaufwändigere oder schwierigere Arbeiten sind Sie hingegen selbst verantwortlich. Lediglich die folgenden Arbeiten hat der Mieter zu erledigen: Rasen mähen, Laub harken, Beete umgraben, Unkraut beseitigen.

Gründliche Gartenpflege im Mietvertrag vereinbaren
Jeder Gartenfreund weiß, dass dies für einen schönen Garten nicht reicht. Deshalb sollten Sie im Mietvertrag genau regeln, was der Mieter darüber hinaus zu tun hat. Denn dies ist zulässig und in Ihrem Interesse sinnvoll, damit der Garten auch bei Mietende noch so schön ist, wie bei Mietbeginn.

Folgende Arbeiten können Sie Ihrem Mieter zusätzlich auferlegen:

  • Rasen vertikutieren,
  • Rasen oder Pflanzen düngen
  • Bäume und Büsche beschneiden
  • Hecke stutzen
  • Pflanzen erneuern
  • Stauden teilen

Über Ihren Experten

Dr. Tobias Mahlstedt

Leave a Comment