Immobilienrecht

Zinsarten: Diese Unterschiede müssen Sie kennen

geschrieben von experto.de

Zins ist nicht gleich Zins. Lernen Sie hier die großen Unterschiede zwischen Effektiv- und Nominalzins kennen und was sie für Sie als Immobilien- Investor bedeuten. Bei der Betrachtung von Immobilienfinanzierungen die meisten Kreditnehmer auf den Zinssatz. Doch welcher Zinssatz ist tatsächlich relevant? Ist es der Nominal- oder der Effektivzins?

Damit Sie den Unterschied zwischen beiden Zinsarten direkt verstehen, ist es wichtig, deren jeweilige genaue Bedeutung zu klären:

Effektivzins:
Diese Zinsart basiert auf der Preisabgabenverordnung. Dabei geht es um nichts anderes als die Vergleichbarkeit von Zinsen zwischen verschiedenen Anbietern. Dieser Zinssatz ist für den Kunden gedacht. Er soll es Ihnen erleichtern, verschiedene Kreditbedingungen miteinander zu vergleichen. Bearbeitungsgebühren, Zinsvorauszahlungen (Disagio) etc. werden hier mit hineingerechnet.

Nominalzins:
Dieser Zinssatz ist der von der Bank genannte Zinssatz. In der Regel liegt er bei 0,2 bis 0,3 % unterhalb des effektiven Zinssatzes. Für Sie als Kreditnehmer ist die Verzinsung von großer Bedeutung, denn sie ist die Basis für alle weiteren Berechnungen der Finanzierung.

Decken Sie die versteckten Kosten bei der Finanzierung auf

Nun haben Sie an dieser Stelle immerhin schon die größten Unterschiede der beiden Zinsarten kennengelernt.

Nun bleibt aber immer noch eine Frage offen: Welche Zinsart ist denn bei welchen Finanzierungen relevanter? Der Effektivzins kann sehr gut herangezogen werden, um eben diese versteckten Kosten beim Kreditvertrag aufzudecken. Doch dafür können Sie auch einen ganz anderen Weg einschlagen: Schauen Sie einfach in den maßgeblichen Kreditunterlagen nach möglichen Bearbeitungsgebühren. Die sind dort auf jeden Fall aufgelistet.

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