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Immobilien: Diese Anlageformen gibt es

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geschrieben von experto.de

Immobilien als Anlageform sind je nach Variante sicher, aber kostspielig – zumindest wenn ein eigenes Objekt gekauft werden soll. Die Investition in Immobilienfonds ist wesentlich günstiger, allerdings auch mit mehr Risiken verbunden. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel.

In Zeiten von demografischem Wandel und Niedriglöhnen wird immer deutlicher, dass die Renten
nicht mehr ausreichen. Viele Experten gehen davon aus, dass es immer schlimmer werden wird und für die Generation, die jetzt ins Berufsleben eingestiegen ist, in 30 bis 40 Jahren nicht mal mehr für die Grundsicherung reichen wird.

Aus diesem Grund ist es umso wichtiger private Altersvorsorge zu betreiben und schon früh für später vorzusorgen. Dabei gibt es verschiedene Anlageformen, um im Alter sorgenfrei zu leben. Neben Wertpapieren, Aktien und Fonds schwören viele Menschen auf Immobilien als Anlageform.

Immobilien sind als Anlageform sicher und meist langfristig orientiert

Grundsätzlich gilt für Immobilien, dass sie im Wert steigen werden, oder zumindest ihren Wert nicht verlieren. Immobilien können also auch in ein paar Jahrzehnten wieder verkauft werden und sind in der Regel immer noch attraktiv. Darüber hinaus kann mit Immobilien Miete eingenommen werden (wenn das gesamte Haus oder einzelne Parteien darin vermietet werden) oder die Eigentümer können irgendwann mietfrei wohnen.

Dieses mietfreie Wohnen, wenn nach vielen Jahren der Kredit für das Haus abbezahlt ist, ist im Alter sehr wertvoll, da es eine Menge Geld spart. Es heißt, dass 80 % des bisherigen Einkommens nötig sind, um im Alter auf gleichem Lebensstandard zu leben wie zuletzt in der Berufstätigkeit. 

Immobilienfonds als Alternative zum Kauf einer eigenen Immobilie

Zwar sind Immobilien nicht für jeden eine Option, da meist ein sehr hoher Einstiegspreis benötigt wird, sie gelten aber als sicher und sind daher für konservativ orientierte Anleger interessant. Wer jedoch Immobilien als Anlageform für sich nutzen möchte aber nicht direkt ein Haus kaufen will, kann in Immobilienfonds investieren. Auf diese Weise können auch mit kleineren Summen Immobilien als Anlageform genutzt werden.

Mehr zum Thema Immobilien als Anlageform lesen Sie in diesem Artikel!

Offene und geschlossene Immobilienfonds als Anlageform

Bei Immobilienfonds müssen potenzielle Anleger beachten, dass es zwei unterschiedliche Formen gibt. Geschlossene Immobilienfonds kommen der direkten Investition in Immobilien dabei am nächsten, bergen aber auch ein gewisses Risiko für den Anleger. Für geschlossene Immobilienfonds sammeln Gesellschaften Geld, um in ein oder zwei Immobilien zu investieren (in der Regel gewerblich nutzbare Immobilien).

Wird ein Ertrag mit der Immobilie erwirtschaftet (Mieteinnahmen etc.), dann wird dieser an die Anteilnehmer ausgezahlt. Wird kein Ertrag erwirtschaftet, kann es sein, dass Anleger ihr Kapital im schlimmsten Fall sogar verlieren. Eine Investition ist erst ab 10.000 Euro möglich, weshalb diese Art der Anlageform nicht für jeden in Frage kommt.

Offene Immobilienfonds bergen ein deutlich geringeres Risiko

Offene Immobilienfonds sind die andere Möglichkeit, Immobilien als Anlageform zu nutzen. Diese Fonds investieren in mehrere verschiedene Objekte und streuen so das Risiko. Schon mit 50 oder 100 Euro können Anleger Anteile an offenen Immobilienfonds erwerben und diese auch im Gegensatz zu geschlossenen Fonds jederzeit auch wieder verkaufen. Sie sind also bestens für Kleinanleger geeignet und stellen eine sichere Variante der Investition in Immobilien dar.

Auch in Immobilien-Aktien, die von Unternehmen mit dem Schwerpunkt Immobiliengeschäfte ausgegeben werden, können Anleger investieren. Aktien bergen aber immer ein mögliches Kursrisiko und können zwar durchaus rentabel sein, sind aber alles andere als sicher.

Anleger, die für ihr Alter mit Immobilien vorsorgen möchten, sollten sich daher gut überlegen in welche Anlageform sie investieren.

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