Hauskauf & Hausverkauf

Wie Sie Ihre Wohnung optimal verkaufen

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geschrieben von experto.de

Sie selbst sind der beste Verkäufer Ihrer Wohnung. Niemand kennt die Wohnung besser als Sie. Das gilt für ihre Vorzüge ebenso wie für ihre "Macken". Wenn es Ihnen nicht gelingt, Ihre Wohnung sofort wieder zu vermieten, muss dies nicht unbedingt am Überangebot an vergleichbaren Mietwohnungen liegen. Fragen Sie sich selbstkritisch, ob die Gründe für die geringe Nachfrage nicht auch darauf zurückzuführen sein könnten, dass Sie falsch inserieren, die Vorteile der Wohnung nicht genug herausstreichen und/oder keine zusätzlichen Anreize bieten.

Orientieren Sie sich bei der Platzierung des Inserats an der Unterteilung des Wohnungsmarkts, so wie ihn die Tageszeitung vornimmt:
  • alle Größen
  • Apartments und Ein-Zimmer-Wohnungen
  • Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen
  • Vier- und Mehr-Zimmer-Wohnungen
  • Einfamilienhäuser,
  • Reihenhäuser,
  • Doppelhaushälften
  • Möblierte Zimmer,
  • Apartments und Wohnungen
  • Stadtteile,
  • Umland-Gemeinden

Praxis-Tipp:
Ihr Inserat konkurriert mit unzähligen anderen Anzeigen. Warum sollen die Mietinteressenten ausgerechnet an Ihrem Inserat "hängen bleiben"? Es ist deshalb unerlässlich, dass Sie im Inserat alle, aber auch wirklich alle Vorzüge erwähnen, die Ihre Wohnung bietet. Kriterien, die die Attraktivität einer Wohnung und damit auch die Chancen auf eine schnelle Anschlussvermietung erhöhen, sind insbesondere:

– gute Lage
– gute Infrastruktur
– bevorzugte Wohnanschrift
– gute Ausstattung
– Balkon/Terrasse/Garten
– in Südwest-Richtung
– Funktionalität des Grundrisses der Wohnung
– hohe Qualität der verarbeiteten Baumaterialien
– Verarbeitung gesunder Baustoffe

Stehen in der näheren Umgebung Wohnungen leer, müssen Sie Zusatzanreize bieten und zwar bereits in der Zeitungsanzeige – nicht erst bei der Wohnungsbesichtigung. Zur Letzteren kommt es überhaupt nicht, wenn auf Ihr Inserat niemand reagiert.

Besonders interessant sind zusätzliche Anreize. Dazu zählen beispielsweise

– Vermietung von Privat an Privat
– Begrenzung der Mietkaution auf eine Monatsmiete
– Verzicht auf die Miete im ersten Vertragsmonat
– Verzicht auf eine Staffelmiete
– Kostenlose Überlassung von Einbauten
– Stellung einer Einbauküche ohne Aufpreis bei der Miete
– Mitbenutzung des Gartens

Es handelt sich hier um direkte oder indirekte preisliche Anreize. So vermitteln Sie den Mietinteressenten von vornherein das Gefühl eines besonders preiswerten Mietangebots. Der Grund: In Aussicht gestellte Geldersparnisse gelten als besonders attraktiv.

Achtung:
Geben Sie den Mietinteressenten das Gefühl, dass Sie den neuen Mieter von Kosten entlasten. Wenn Ihnen das gelingt, verschaffen Sie sich einen entscheidenden Vorteil gegenüber allen anderen Mietangeboten. Bedenken Sie, dass der Mieter üblicherweise bis zu sechs Monatsmieten auf einen Schlag bezahlen muss: Drei Monatsmieten Kaution, zwei Monatsmieten Maklercourtage und eine Monatsmiete bei Mietbeginn. Hinzu kommen noch Umzugskosten und eventuell Kosten für Ablösezahlungen.

Praxis-Tipp:
Kehren Sie die Vorteile Ihrer Wohnung und zusätzliche Anreize deutlich heraus, gerade auch dann, wenn es sich "nur" um eine Kleinanzeige handelt. Setzen Sie das ein, was Werbestrategen einen "Eye-Catcher" nennen: Stellen Sie die Besonderheiten in Fettdruck nach vorn.

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