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von Marco Heibel, veröffentlicht in Laufen und Walking

So bringen Sie Abwechslung ins Lauftraining

Dienstags ein Tempodauerlauf, donnerstags ein Intervalltraining, am Wochenende ein langer Grundlagenlauf. Und das jede Woche. Sieht Ihr Lauftraining so ähnlich aus? Wer immer gleich trainiert, stagniert nicht nur in seinen Leistungen, sondern verliert auch die Lust am Laufen. Das muss nicht sein.

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Lauftraining Lauftraining Variieren Sie Ihr Lauftraining, damit es nicht langweilig wird.

Gerade Gelegenheits- und Gesundheitsläufer, die ohne festen Plan trainieren, gestalten ihre Trainingswochen oft ähnlich. Das hat den Vorteil, dass man sich keine großen Gedanken um das Training machen muss. Und mit einem etwas schnellerem und einem langsamen Dauerlauf sowie einem Tempowechsellauf haben Sie auch alle wesentlichen Bereiche des Lauftrainings in einer Woche untergebracht. Dennoch sollten Sie hin und wieder ein wenig variieren, um die Lust am Laufen zu behalten und Ihren Körper neuen Reizen auszusetzen.

Alternativen zum Intervalllauf

Beim Intervalllauf haben Sie die größten Variationsmöglichkeiten. Die einfachste Möglichkeit besteht darin, den starren Intervalllauf durch ein Fahrtspiel aufzulockern. Hierbei variieren Sie Ihr Tempo nach Ihrem Befinden, beschleunigen wenn Ihnen danach ist und nehmen Geschwindigkeit heraus, wenn Sie sich ermüdet fühlen.

Besonders interessant ist ein Fahrtspiel mit wechselndem Höhenprofil. So werden Sie bergauf automatisch mehr gefordert, während Sie sich auf den Bergabpassagen fast von allein erholen.

Ballsport als Lauftraining

Eine Alternative, bei der die Belastungen keinem bestimmten Muster folgen und Sie Ihren Organismus einem ungewohnten Reiz aussetzen, besteht im Ballsport. Beim Tennis, Fußball oder Basketball wechseln sich Sprints mit Trabpassagen ab. Ihre “Gangart“ richtet sich ganz nach dem Spielgeschehen. So werden Sie auf eine ganz neue Art gefordert.

Und weil Sie sich auf den Ball konzentrieren, bemerken Sie die Anstrengung fast gar nicht. Vor allem Ihre Tempohärte und Ihre Regenerationsfähigkeit profitieren von solchen “Ausflügen“ in andere Sportarten. Auch Ihre Muskulatur wird auf ungewohnte Weise gefordert.

Alternativen zum Dauerlauf

Wem Tempodauerläufe auf die Dauer zu langweilig sind, der sollte hin und wieder einfach an einem kurzen Wettkampf teilnehmen. Volksläufe über 5 oder 10 Kilometer werden deutschlandweit an jedem Wochenende ausgetragen, die Teilnahmegebühr liegt oft im Bereich von 5 Euro.

Vermutlich findet auch ein Rennen in Ihrer Nähe statt. Die Wettkampfatmosphäre und das Laufen mit anderen sorgen für neuen Schwung. Außerdem erhalten Sie so die Gelegenheit zu einem echten Leistungstest. Training und Wettkampf sind eben nicht miteinander zu vergleichen.

Wer von langen Läufen genug hat, sollte stattdessen gelegentlich eine längere Radtour einlegen. Gerade in den Großstädten gibt es unzählige Radtreffs von Rad- oder Triathlonvereinen, denen Sie sich kostenfrei anschließen können. Eine zwei- oder dreistündige lockere Tour auf dem Rad bei moderatem Tempo hat auf Ihre Grundlagenausdauer einen ähnlichen Effekt wie ein langsamer Dauerlauf. Weiterer Vorteil: Beim Radfahren belasten Sie Ihre Gelenke anders und beugen somit Überlastungsschäden vor.

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