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Manuka Honig: Was unterscheidet ihn von anderem Honig?

Lesezeit: 2 Minuten Schon die Großmutter gab den Kindern die berühmte heiße Milch mit Honig. Dies hatte durchaus seinen Sinn, denn heute kann man wissenschaftlich nachweisen, dass Honig vielfache Heilkräfte besitzt. Ein Honig jedoch stellt alle anderen Honige in den Schatten. Es handelt sich dabei um den Manuka Honig, der die anderen Honige an Heilkraft weit überbietet.

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Manuka Honig: Was unterscheidet ihn von anderem Honig?

Manuka Honig: Was unterscheidet ihn von anderem Honig?

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Was ist ein Manuka Honig und woher kommt er?

Der australische Teebaum ist vielen Menschen bekannt. Das Teebaumöl wird bei vielfältigen bakteriellen Erkrankungen eingesetzt. Der Manukastrauch ist mit dem australischen Teebaumstrauch verwandt, er kommt allerdings nicht aus Australien, sondern aus Neuseeland.

Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, haben schon vor Jahrhunderten die Heilkraft der Manukapflanze erkannt. Die Blätter werden dort bis heute zur Desinfektion und die Heilung von Wunden genutzt. Der Manuka Honig wird aus dem Blütennektar des wild wachsenden neuseeländischen Manukastrauches gewonnen.

Worauf beruht die enorme Heilkraft des Manuka Honigs?

Jeder qualitativ hochwertige Honig hat eine gewisse Heilkraft. Die Wirksamkeit von normalem Honig beruht in der Hauptsache auf der Freisetzung von Wasserstoffperoxid und Gluconsäure.

Im Gegensatz dazu konnte Professor Henle und sein Team von der TU Dresden im Manuka Honig Methylglyoxal feststellen. Dieser Stoff ist verantwortlich für die antibakterielle Wirkung von Manuka Honig und macht ihn deshalb anderen Honigen weit überlegen.

Jeder Honig unterliegt in seiner Qualität jahreszeitlichen Schwankungen
Damit die Wirksamkeit des Manuka Honigs einen zuverlässigen Standard hat, wurden bestimmte Werte eingeführt, die Auskunft darüber geben, wie stark die antibakterielle Wirkung dieses Honigs ist.

Wie wird die Wirkung eines Manuka Honigs angegeben?

Anfangs war nur die Bezeichnung UMF (Unique Manuka Factor) = einzigartiger Manukafaktor gebräuchlich. Die Zahl hinter der UMF-Bezeichnung (zum Beispiel 10+) gab an, wie stark der aktive Manuka Honig mit einer antiseptischen Phenollösung vergleichbar ist. Somit wäre bei einer Bezeichnung UMF 25+ der Manuka Honig in seiner Wirkung mit der einer 25%igen Phenollösung vergleichbar.

Da mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte, dass die Hauptwirkung des Manuka Honigs auf seinem Gehalt an Methylglyoxal beruht, wurde die Bezeichnung MGO geschaffen, um den Manuka Honig besser klassifizieren zu können.

Die nachfolgende Tabelle vergleicht UMF mit MGO:

Manuka Honig Aktiv  5+ entspricht     MGO   30+
Manuka Honig UMF 10+ entspricht     MGO 100+
Manuka Honig UMF 16+ entspricht     MGO 250+
Manuka Honig UMF 20+ entspricht     MGO 400+
Manuka Honig UMF 25+ entspricht     MGO 550+

In meinem anderen Artikel werde ich auf die besondere Heilkraft des Manuka Honigs weiter eingehen. Manuka Honig sollte in keiner Hausapotheke fehlen.

Bildnachweis: umabatata / stock.adobe.com

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