Homöopathische Behandlung

Chronischen Heuschnupfen homöopathisch behandeln

geschrieben von Marion Walsdorff

Für die homöopathische Behandlung eines chronischen Heuschnupfens stehen unterschiedliche homöopathische Mittel zur Verfügung. Lesen Sie hier, welche homöopathischen Mittel besonders häufig zum Einsatz kommen.

Chronischen Heuschnupfen homöopathisch mit Arsenicum album behandeln

Ein homöopathisches Mittel, das besonders häufig bei der homöopathischen Behandlung von Heuschnupfen-Symptomen eingesetzt wird, ist Arsenicum album. Die Heuschnupfen-Beschwerden konzentrieren sich in der Regel auf die Augen. Die Augen jucken und brennen stark.

Die Tränenflüssigkeit ist flüssig und scharf. Auch das Nasensekret kann scharf und wundmachend sein. Wenn Betroffene unter sehr starken Heuschnupfen-Symptomen leiden, können auch Husten und starkes Schwitzen begleitend auftreten. Die Stimmung ist oft ängstlich und ruhelos. Eine Verschlimmerung der Symptome tritt nachts auf. Das Trinken von Wasser in kleinen Schlucken kann die Symptome bessern. 

Natrium muriaticum bei Heuschnupfen

Ein anderes homöopathisches Mittel, was sehr häufig für die Behandlung eines chronischen Heuschnupfens eingesetzt wird, ist Natrium muriaticum. Auch bei Natrium muriaticum sind besonders die Augen vom Heuschnupfen betroffen. Die Augen sind häufig trocken und brennen sehr stark.

Betroffene sind während der Beschwerden sehr lichtempfindlich. Begleitend treten bei Natrium muriaticum in der Regel Kopfschmerzen, Husten und Heiserkeit auf. Betroffene leiden meistens unter Stockschnupfen oder einem Wechsel von Fließschnupfen und verstopfter Nase. Das Sekret ist dann dünnflüssig und scharf. Eine Verschlimmerung der Beschwerden tritt vormittags und im Sommer auf.

Chronischen Heuschnupfen mit Luffa operculata behandeln

Das homöopathische Mittel Luffa operculata ist angezeigt, wenn  Betroffene unter einer starken Trockenheit der Schleimhäute leiden. Wenn noch Sekret aus der Nase kommt, ist dieses zähflüssig und gelblich. Die Schleimhäute brennen sehr stark.

Die Kombination von Stirnkopfschmerz, Nasennebenhöhlenentzündung und asthmatischen Beschwerden weist ebenso auf das homöopathische Mittel Luffa operculata hin. Begleitend zu den Beschwerden können Heißhunger, Schwindel und Erschöpfung auftreten.

Fazit

Für die homöopathische Behandlung von chronischem Heuschnupfen stehen unterschiedliche Mittel zur Verfügung. Besonders häufig werden die homöopathischen Mittel Arsenicum album, Natrium muriaticum und Luffa operculata eingesetzt. Die Mitteldifferenzierung erfolgt durch die genaue Beobachtung der Symptome, ihrer Modalitäten und Begleitsymptome.

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Marion Walsdorff

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