Gold & Rohstoffe

4 Gründe warum Sie nicht auf Gold setzen sollten

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geschrieben von experto.de

Die Krise ist noch lange nicht vorbei. Wir alle wünschen uns bei zukünftigen wirtschaftlichen Verwerfungen mehr Sicherheit. Und wer denkt da nicht an Gold? experto meint: Vergessen Sie’s! 4 Gründe, sich dagegen zu entscheiden und nicht auf die Goldblase hereinzufallen, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Zahlen Sie in Euro? Nein, in Panik!
Der Kauf von Gold ist nichts anderes als eine Investition in ein an der Börse gehandeltes Gut, dessen Preis von der Panik anderer Menschen profitiert. Der Preis für Gold wird nicht von der Industrie bestimmt, die Gold zur Produktion braucht (dafür ist die Nachfrage zu gering), sondern von Anlegern, die sich in Gold flüchten, weil sie Angst vor Geldentwertung haben.

Das bedeutet: Sie müssen darauf vertrauen, dass – nachdem Sie Gold gekauft haben – auch noch andere Anleger an den Kollaps der Weltwirtschaft und an die schleichende Geldentwertung glauben – denn nur dann steigt der Preis. Kommt Ihnen dieses Szenario bekannt vor? Es beschreibt ein klassisches Schneeballsystem, eine Goldblase und in so etwas wollen Sie nicht wirklich investieren!

Wann soll ich das je wieder verkaufen?
Sie wollen in Gold investieren? Warum? Spekulative Gründe sind keine guten Gründe, wie der letzte Absatz gezeigt hat. Sie wollen Inflationsschutz und Wertbestand? Aber wann wollen Sie denn verkaufen? Auf dem Höhepunkt der Inflation, wenn Geld nichts wert ist? Was wollen Sie dann mit dem Verkaufserlös? Nach der Inflation? Wann ist dieser Moment?

Sie sehen: Es ist sehr schwer, eine Entscheidung zu treffen, wann es sinnvoll ist, Gold wieder zu Geld zu machen. Oder wollen Sie das Gold einfach "für immer" als Schutz gegen Währungsreformen, Hyperinflationen und den totalen Wirtschaftskollaps behalten? Dazu finden Sie im nächsten Absatz mehr Informationen.

Keine Zinsen, keine Rendite
Gold gibt keine Rendite. Gold wirft keine Zinsen ab, keine Rendite, keinen Gewinn, sondern "nur" Sicherheit. Zwar wird immer wieder zu Recht darauf hingewiesen, dass Sie vor 50 Jahren für den Gegenwert einer Unze Gold genauso viel Rohöl erhalten haben wie heute.

Aber die Wirtschaft ist eben in diesen 50 Jahren nicht kollabiert und hätten Sie den Gegenwert der Unze Gold in Aktien investiert, hätten Sie heute bei cleverem Finanzmanagement einen ganzen Frachter voller Rohöl aus den Zinsen, Erträgen und Dividenden kaufen können.

Gold steht nicht alleine
Der Goldpreis steht und fällt mit der Nachfrage – und vor allem mit dem Dollarkurs. Steigt der Goldpreis um 20 %, während Sie mehr Euro für den Dollar bezahlen müssen, nutzt Ihnen der steigende Goldpreis rein gar nichts. Der Wert des Goldes ist damit von zu vielen Faktoren abhängig, als dass Gold wirklich ein sicherer Hafen sein kann, dem Sie vertrauen können.

experto meint: Lassen Sie sich jetzt nicht von Ihrem Berater Goldanlagen aufschwatzen – Sie sehen, dass es viele gute Gründe dagegen gibt. Wenn Sie investieren wollen: Maximal 10 % Ihres Vermögens sollten in Gold angelegt werden, damit Sie die oben beschriebenen Nachteile abfedern und Sie nicht Opfer einer Goldblase werden.

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