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Kreditkarten-Einsatz: Vorsicht vor Missbrauch mit Belegen

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geschrieben von experto.de

Dass auf Urlaubs- oder Geschäftsreisen die Diebstahlsgefahr bei Kreditkarten besonders groß ist, hat sich herumgesprochen. Bekannt ist auch, dass findige Fälscher in der Lage sind, ihnen ausgehändigte oder zugespielte Kreditkarten blitzschnell zu kopieren. Aber auch beim Karteneinsatz "in Sichtweite" drohen Ihnen Gefahren.

Besonders groß ist die Gefahr in Restaurants und kleinen Hotels, die nicht über Internet angeschlossen sind. Hier müssen Sie aufpassen, ob die Kreditkarte gleich über mehrere Belege der "Maschine" gezogen wird. Für Betrüger ist es dann ein Leichtes, die offiziell erhaltene Unterschrift auf alle Belege zu übertragen. Und so für Leistungen abzukassieren, die nicht an Sie erbracht worden sind. Ein weiterer beliebter Trick: Beträge werden später verfälscht, indem etwa aus einer "1" eine "7" gemacht wird.

Bei ausländischen Mietwagen sind als Sicherheitsleistung oft Blanko-Kartenbelastungen zu unterzeichnen. Bei Wagenrückgabe unterbinden Sie Missbräuche, wenn Sie das Blanko-Formular zurückverlangen. Denn: Ist ein "Belastungsbeleg" auf Ihren Namen ausgestellt, stellt das eine "Zahlungsanweisung" dar. Leistet die Kreditkartenfirma daraufhin, kann sie von Ihnen Aufwendungsersatz fordern. Daraus folgt:

Heben Sie nicht nur die Kartenbelege, sondern auch die jeweiligen Rechnungen bis zur Abbuchung auf. So können Sie zurückverfolgen und sofort Meldung machen, wenn Sie Betrugsopfer geworden sind. Das erleichtert Ihnen zudem, einen Betrug zu belegen.

Helfen können Ihnen dabei auch Zeugenaussagen von Mitreisenden sowie der genaue Reiseverlauf. Waren Sie zum Belastungszeitpunkt nicht mehr am angegebenen Ort, spricht das für Missbrauch.

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