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Gebühren für Freistellungsaufträge müssen Sie nicht zahlen

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geschrieben von experto.de

Haben Sie die bisherigen Sparerfreibeträge für Konten und Depots voll ausgenutzt, sollten Sie Ihre Freistellungsaufträge jetzt anpassen. Ab 1.1.2007 sinken die Freibeträge auf 750 Euro für Alleinstehende bzw. 1.500 Euro für Verheiratete.

Für die Bearbeitung der Freistellungsaufträge darf die Bank von Ihnen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen keine Gebühren verlangen (Bundesgerichtshof, 15.7.1997, Aktenzeichen: XI ZR 269/96). Sollte Ihr Kreditinstitut dennoch versuchen, von Ihnen Geld für einen neuen Freistellungsauftrag zu verlangen, weisen Sie die Forderung mit Hinweis auf das Urteil zurück.

Musterformulierung
"Ich habe bei Ihnen einen Freistellungsauftrag für mein Konto Nr. … eingereicht. Für die Bearbeitung haben Sie eine Gebühr in Höhe von … Euro berechnet. Laut Urteil des Bundesgerichtshofs vom 15.7.1997, Az: XI ZR 269/96 ist das nicht zulässig. Ich bitte Sie daher, mir die zu Unrecht erhobene Gebühr auf mein Konto Nr. … zu erstatten."

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