Bank & Konto

Banken: Gebühren für „Dispositionsaufwand“ sind unzulässig

experto.de
geschrieben von experto.de

Als Selbstständiger sollten Sie regelmäßig sämtliche Zahlungsvorgänge auf Ihren Konten prüfen. Denn teilweise buchen sogar die Banken selbst Beträge ab, die ihnen gar nicht zustehen. Die neueste Masche sind Gebühren für „Dispositionsaufwand“. Die werden berechnet, wenn ein Lastschriftverfahren nicht eingelöst wurde.

Dabei hat der Bundesgerichtshof in mehreren Verfahren darüber entschieden, dass weder Gebühren für die geplatzte Abbuchung, noch Gebühren für die Benachrichtigung darüber noch eine pauschale Schadenersatzforderung rechtens sind. Und darauf sollten Sie sich berufen, wenn Sie davon betroffen sind.

Stellt Ihnen Ihre Bank so genannten "erhöhten Dispositionsaufwand" in Rechnung, dann wehren Sie sich am besten mit einem Schreiben, in dem Sie auf die einschlägige Rechtsprechung hinweisen (BGH Aktenzeichen: XI ZR 5/97, XI ZR 197/00 und XI ZR 154/04) und die zu Unrecht erhobenen Gebühren zurückverlangen. Außerdem sollten Sie auf jeden Fall auch die Verbraucherzentrale Ihres Landes auf diese unzulässige Praxis der Bank hinweisen.

Prüfen Sie Ihre Kontoauszüge auf die erhobenen Bankgebühren hin. Wenn Sie "unklare" Abbuchungen für Bankgebühren auf Ihrem Kontoauszug finden, bitten Sie Ihre Bank um Aufklärung. Handelt es sich um unzulässige Gebühren, reichen Sie am besten sofort Widerspruch ein.

Über Ihren Experten

experto.de

experto.de

Leave a Comment