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Inflationsschutz Aktien: Chancen auf Renditen

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geschrieben von experto.de

Als Inflationsschutz Aktien? Ja, denn hier sind Renditen möglich, die über der Teuerungsrate liegen – im Gegensatz zu Anleihen. Eine Teuerungsrate von fünf bis sieben Prozent innerhalb mehrerer Jahre ist durchaus möglich, so dass zur Werterhaltung Renditen von mindestens sieben Prozent erforderlich sind.

Inflationsschutz: Aktien zur Kapitalerhaltung
Um diese Renditen zu erzielen, sind Aktien am geeignetsten. Ein weiterer Vorteil ist, dass Dividendentitel derzeit niedrig gewichtet sind. Kommt es zu einer Teuerungsrate von mehreren Prozent, wie zu erwarten ist, werden sich die Notenbanken wohl nicht ernsthaft dagegen stellen – denn schließlich werden auch Schulden "weginflationiert".

Durch diese Geldentwertung leiden Anlageformen wie die Anleihen, die Sicherheit, lange Laufzeit und geringe Renditen aufweisen: Die kleinen Renditen können die Inflation nicht ausgleichen, so dass das Kapital trotz allem schrumpft. Um den Wert des Kapitals zu erhalten, muss also eine Anlageform gewählt werden, die Renditen über der Teuerungsrate einfahren.

Inflationsschutz Aktien: Nicht ohne Risiko
Natürlich ist eine Investition in Aktien immer ein Risiko – Renditen sind nicht garantiert, Verluste durchaus möglich. Also wie investieren?

Inflationsschutz Aktien: Versorger-Sektoren bleiben
Versorgeraktien, etwa Stromversorger, bieten relativ hohe Sicherheit. E.ON beispielsweise ist ganz gut durch die Krise gekommen. Da der Gasmarkt ausreichend versorgt ist, kann eine gleichbleibende Dividendenrendite erwartet werden.  Erdölkonzerne sind konjunkturabhängig und verdienen dann, wenn der Ölpreis steigt, zum Beispiel StatoilHydro. Langfristig gedacht bleibt Öl noch über Jahre hinweg ein wichtiger Energieträger.

Inflationsschutz Aktien: Zukunftsträchtige Branchen
Der Gesundheitssektor, also die Pharma- und Pflegebranche, wird in Zukunft weiter wachsen. Warum? Bei der Bevölkerung der Industrieländer steigt der Anteil Älterer durch höhere Lebenserwartung und sinkendende Geburtenraten, so dass die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen steigt. Auch das Gesundheitsbewusstsein der Gesamtbevölkerung wächst, so dass Gesundheit "im Trend" liegt. Betreiber von Plflegeeinrichtungen wie Rhön Klinikum und Pharmaunternehmen wie Bayer, Roche oder der Generikahersteller Stada werden profitieren.

E-Commerce, der Internethandel, wächst munter weiter. Im Handel zeigen sich Umschichtungen bei den Marktanteilen und Wandel bei Geschäftsmodellen. Gut dabei sind die bekannten Unternehmen Amazon.com und eBay.

Grüne Technologien sind gefragt: Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien ist nur ein Beispiel. Klimawandel und Umweltschutz werden wichtige Themen bleiben, Investitionen in neue Technologien und Produkte sind schon heute unumgänglich.

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