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Aktie oder Zertifikat: Was ist denn nun lukrativer?

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geschrieben von experto.de

In der Praxis sieht das so aus: Sie kaufen ein Discountzertifikat der Aktie A mit der Laufzeit von einem Jahr. Das Zertifikat kostet 10 Euro, die Aktie steht am gleichen Tag bei 13,50 Euro, der Cap ist festgelegt auf 18 Euro. Jetzt gibt es vier Möglichkeiten, wie sich die Geldanlage entwickeln kann.

Möglichkeit 1:
Am Ende der Laufzeit steht die Aktie bei 17,50 Euro. Da der Cap nicht erreicht ist, tauscht die Bank Ihr Zertifikat gegen eine "echte" Aktie um, die Sie verkaufen können. Für Sie ein Gewinn von 7,50 Euro pro Zertifikat, an der Aktie selbst hätten Sie nur 4 Euro verdient. Pluspunkt für das Zertifikat.

Möglichkeit 2:
Am Ende der Laufzeit ist die Aktie von 13,50 Euro auf 11,50 Euro gefallen. Ihnen kann das egal sein, Sie bekommen von der Bank wieder eine Aktie, die Sie immer noch mit Gewinn von 1,50 Euro verkaufen können. Mit einer Aktie selbst hätten Sie jetzt schon 2 Euro Verlust gemacht. Auch hier schlägt das Zertifikat die Aktie.

Möglichkeit 3:
Ihre Aktie hat es erwischt: Der Kurs ist auf 8,50 Euro eingebrochen. Auch mit dem Zertifikat machen Sie jetzt Verlust – 1,50 Euro. Bei der Aktie selbst zahlen Sie allerdings 5 Euro drauf. Wieder hat das Zertifikat die Nase vorn.

Möglichkeit 4:
Nach einem Jahr liegt der Kurs der Aktie bei 25 Euro. Mit dem Zertifikat haben Sie einen Gewinn von 8 Euro gemacht, den die Bank Ihnen auszahlt. Mit der Aktie selbst hätten Sie aber 11,50 Euro verdient. Hier schlägt die Aktie das Zertifikat, und Sie wären mit der Direktanlage besser gefahren.

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