Verbrauchertipps

Müll reduzieren: Nutzen Sie diese Tipps

geschrieben von Burkhard Strack

Verpackungsmaterial bei Produkten bedeutet einen hohen Entsorgungsaufwand, vor allem dann, wenn die Artikel unnötig doppelt verpackt werden. Alles zum Schutz des Produktes so die Industrie, doch wer genau hinsieht, muss feststellen, dass damit hohe Entsorgungskosten erzeugt werden.

Schließlich zahlt der Bundesbürger für die Müllentsorgung selbst und nicht das Unternehmen, welche solche Artikel herstellen. Jeder kann mit einfachen Mitteln Müll reduzieren und so hohe Kosten einsparen.

Der Einkauf im Supermarkt

Viele Produkte des täglichen Lebens kaufen Sie im Supermarkt ein. Alle Produkte sind aus hygienischen Gründen sehr gut verpackt. Das Verpackungsmaterial besteht aus Kunststoff, Zellstoff oder aus Plastik. Sie als Einkäufer sorgen aber auch selbst für weiteren Verpackungsmüll, wenn Sie beispielsweise Obst einkaufen und dazu die angebotenen Tüten verwenden. Als Alternative sollten Sie einen Stoffbeutel oder Tragekorb mitnehmen und das Obst unverpackt abwiegen.

Legen Sie das Obst in den Korb oder die Tragetasche und kleben daran die Etiketten. An der Kasse zeigen Sie das Obst vor und reichen der Kassiererin die Etiketten. Wenn Sie Seife oder Waschmittel benötigen, dann bekommen Sie bereits Nachfüllpacks. Sie kaufen das Produkt nur einmal in der originalen Flasche und in der Folge füllen Sie diese mit den umweltfreundlichen Nachfüllpacks auf.

Achten Sie beim Kauf der Zahnpasta, dass nicht noch zusätzlich eine Papierverpackung drum herum ist. Wenn Sie einkaufen gehen, nehmen Sie Mehrzwecktaschen mit, anstatt die Plastiktüte an der Kasse zu kaufen. So können Sie schnell Müll reduzieren.

Landwirtschaft verkauft noch immer ohne Verpackungen

Wer die Möglichkeit hat, sollte regionale Produkte einkaufen, denn die benötigen deutlich weniger Verpackungsmaterial als Produkte, die aus fernen Ländern geliefert werden. Für Äpfel und Birnen kann schnell der gute Stoffbeutel eingepackt werden und schon geht es zum nächsten Bauern. Viele der Landwirte verkaufen auch Milch. Mit einer Milchkanne lässt sich Müll reduzieren.

Denn die ist wiederverwendbar und muss nach dem Leeren der Milch nur einmal richtig ausgewaschen werden. Damit gehen Verbraucher ein Stück zum Ursprung zurück. Diese Herangehensweise ist nicht ein einfacher Trend, sondern eine Lebenseinstellung.

Müll reduzieren durch sinnvolle Trennung

Der eigene Hausmüll kann reduziert werden, wenn die einzelnen Wertstoffe intelligent getrennt werden. Sammeln Sie Plastik, Papier, Glas, Bio-Müll und den Restmüll in unterschiedlichen Tonnen. So helfen Sie den Unternehmen Verpackungsmaterial zu recyceln. Wer einen Garten besitzt, kann den Müll dadurch reduzieren, indem der Bio-Müll auf dem Kompost gelagert wird. Die daraus entstehende Erde kehrt in den natürlichen Kreislauf zurück.

Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied), Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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